Wer? | |
Wo? | Tübingen, Kornhaus |
Wie groß? | 11-30 |
Thema? | Erinnern und Erneuern |
| Förderung | - Stadt Tübingen - Kulturstiftung des Bundes - Innovationsfonds Baden-Württemberg - Medien- und Filmgesellschaft BW |
Was noch? |
Reflexion über die eigenen Werte und die eigene Gegenwart und Erfahrungswelt anstoßen: Das ist das Ziel der neuen Dauerausstellung am Stadtmuseum.
Tübinger Stadtgeschichte wird hier nicht nur „neu erzählt“, das Haus gestaltet seine Ausstellungsräume interaktiv und spielerisch neu.
Ein wichtiges Merkmal des Ausstellungskonzepts ist die Mischung verschiedener Medien und der weitgehende Verzicht auf belehrenden Text: Audio, Video, Serious Game („ernsthaftes Spiel“), interaktive Objekte und Touchscreens.
Dadurch entsteht ein direktes Erleben anstatt eines abstrakten Lesens.
Beispiel „Room of Memories“:
Die Besuchenden betreten als kleine Gruppe einen Raum. Dort sind sie eingeladen, alles anzufassen und sich mit jedem Objekt auseinanderzusetzen. In einem Serious Game lösen sie Aufgaben – und müssen dafür miteinander ins Gespräch kommen. Im „Room of Memories“ ist die NS-Zeit thematisiert, im Mittelpunkt steht die Frage: „Wie hätte ich mich verhalten?“
Beispiel „Tübingen Global“:
Hier geht es um die (post-)koloniale Geschichte Tübingens. In dieser äußerlich klassisch aufbereiteten Ausstellung von Original-Objekten in Vitrinen bringen Audio- und Videobotschaften unterschiedliche Perspektiven ins Spiel, in denen die Verstrickung der Stadt Tübingen mit dem Globalen Süden sich erschließen lässt.
Das lässt sich aus dem Projekt lernen:
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