Wer? | Theaterhaus Stuttgart |
Wer noch? | 10 Partnerschulen |
| Wo? | Großraum Stuttgart |
Wie groß? | über 50 |
Thema? | Welten verbinden |
| Förderung | - Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg - Gerhard und Paul-Hermann Bauder Stiftung - diverse Stiftungen u.a. Louis Leitz, Wüstenrot, Klett, Leibinger - Stadt Stuttgart |
Was noch? | „Wörter für alle!“ https://www.youtube.com/watch?v=Te1E09MYG2g |
Mit zehn Schulen arbeitet das Theaterhaus Stuttgart zusammen: Haupt-, Werkreal- und Gemeinschaftsschulen, auch ein Gymnasium und eine Berufsschule. Das Ziel der Kooperation ist die Integration künstlerischer Prozesse in den schulischen Alltag, um Schüler*innen eine aktive Auseinandersetzung mit Theater und Tanz zu ermöglichen. Sie besuchen Vorstellungen am Theaterhaus, nehmen an Führungen teil und erhalten Einblicke hinter die Kulissen.
In einer intensiven Projektphase entwickeln die Schüler*innen aus ihren persönlichen Themen und Lebensrealitäten heraus ein eigenes Stück, erfahren Selbstwirksamkeit, entdecken persönliche kreative Potenziale. Das Projekt stärkt soziale Kompetenzen, Kommunikationsfähigkeit und den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe: Schüler*innen lernen, eigene Perspektiven einzubringen, gemeinsam Entscheidungen zu treffen und künstlerische Prozesse zu reflektieren.
Wichtig dafür ist auch das Tandemkonzept mit dem „Rückspiel“: Schüler*innen einer anderen Schule, die zu Besuch kommen, greifen nach der Aufführung Szenen oder Themen auf und übersetzen sie in eigene künstlerische Reaktionen. So kommen Alle ins Gespräch über Inhalte und Arbeitsweisen.
Die Aufführungen werden von anderen Klassen besucht, von Familienangehörigen oder Bezugspersonen, wodurch jedes Projekt über die Schule hinaus sichtbar wird. Die nachhaltige Wirkung zeigt sich auch in der Weiterentwicklung des Formats, etwa durch das geplante „Schule als Bühne Fest“ ab dem Schuljahr 2026/27.
Das lässt sich aus dem Projekt lernen:
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