Theater Rampe

UNBOUND bringt Urban Dance, Hip-Hop-Kultur und zeitgenössische Performance zusammen. In einer langfristigen Zusammenarbeit entstehen neue künstlerische Praktiken, Partnerschaften und Arbeitsweisen, die institutionelle und Community-basierte Perspektiven miteinander verbinden.
„UNBOUND“

Wer?

Theater Rampe

Wer noch?

- Underground Soul Cypher
- United Networks

Wo?

Stuttgart

Wie groß?

11 bis 30

Thema?

Neue Wege erproben
Förderung

- Kulturkreis der deutschen Wirtschaft, „Kulturkessel“

Was noch?

https://www.instagram.com/theaterrampe

Darum geht es hier:

UNBOUND ist eine auf fünf Jahre angelegte Zusammenarbeit zwischen Theater Rampe, dem Stuttgarter Verein Underground Soul Cypher und United Networks, ein überregionales Bündnis von selbstorganisierten Künstler:innen-Gruppen, sowie eine communityfokussierte Plattform zur Stärkung marginalisierter und rassifizierter Künstler*innen. Gemeinsam erforschen sie, wie ein Produktionshaus für Künstler*innen zugänglicher werden kann, deren künstlerische Praxis sich häufig außerhalb etablierter Kulturinstitutionen entwickelt.

Möglichkeiten für junge Urban-Dance-Künstler*innen schaffen

Das Programm verbindet Dance Battles, künstlerische Residenzen, Labs, Mentoring und gemeinschaftlich entwickelte Workshops. So entstehen Möglichkeiten für junge Urban-Dance-Künstler*innen, ihre Arbeit unter professionellen Produktionsbedingungen und zugleich den ästhetischen Werten und der Kultur des Hip-Hop weiterzuentwickeln.

UNBOUND schafft Raum für gegenseitiges Lernen; Künstler*innen müssen sich nicht bestehenden institutionellen Strukturen anpassen. Theater Rampe bringt seine Expertise in Produktion und Dramaturgie ein, die Partner ihr Wissen, künstlerische Praktiken und Community-Netzwerke.

Die Wirkung des Projekts reicht weit über einzelne Produktionen hinaus. UNBOUND ist zugleich ein Prozess institutionellen Lernens. Fragen nach Macht, Zugänglichkeit, Repräsentation und Zusammenarbeit werden Teil der alltäglichen Praxis und beeinflussen, wie das Theater Produktionen beauftragt, Partnerschaften aufbaut und mit seinem Publikum in Beziehung tritt. Gleichzeitig erhalten Künstler*innen Zugang zu Ressourcen, Netzwerken und professionellen Möglichkeiten, die ihnen zuvor häufig verschlossen geblieben sind.

Das lässt sich aus dem Projekt lernen:

  • Nachhaltige Partnerschaften brauchen Zeit, Vertrauen und die Bereitschaft, voneinander zu lernen, bevor neue Strukturen entstehen können.
     
  • Kulturelle Teilhabe wird dann bedeutsam, wenn Institutionen bereit sind, sich gemeinsam mit den Gemeinschaften weiterzuentwickeln, mit denen sie zusammenarbeiten.
     
  • Langfristige Investitionen in Künstler*innen, Netzwerke und institutionelle Reflexion entfalten eine Wirkung, die weit über einzelne Produktionen hinausreicht.

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