Theater Freiburg

In diesem partizipativen Theaterprojekt am Theater Freiburg setzen sich 15 Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren künstlerisch mit der Figur des Monsters auseinander – und stellen dabei konsequent ihre eigenen Perspektiven ins Zentrum.
„MONSTRĀRE“

Wer?

Theater Freiburg
Wer noch?      - Südwind Freiburg e. V., Verein für soziale & interkulturelle Arbeit
- Demokratieinitiative Wahlkreis 100%

Wo?

Freiburg

Wie groß?

über 50

Thema?

Welten verbinden
Förderung

- Stadt Freiburg
- BMBF: „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“

Was noch?

https://www.instagram.com/theater_freiburg/ 

Darum geht es hier:

MONSTRĀRE

MONSTRĀRE ist ein partizipatives Theaterprojekt am Theater Freiburg, in dem 15 Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren gemeinsam künstlerisch arbeiten.

MONSTRĀRE setzt sich künstlerisch mit der Figur des Monsters auseinander – und stellt dabei konsequent die Perspektiven der Jugendlichen selbst ins Zentrum. Ausgangspunkt ist die Auseinandersetzung mit den „Monstern“, die die heutige Gesellschaft und Lebensrealitäten junger Menschen prägen: persönliche Unsicherheiten, soziale Ungleichheit, Diskriminierung, gesellschaftlicher Erwartungsdruck oder ökologische Krisen.

Die Jugendlichen untersuchen wer in der Gesellschaft als Monster gilt, wie diese Zuschreibung entsteht und wann sie selbst als monströs wahrgenommen werden.

Die Jugendlichen entwickelten dazu ein eigenes Bühnenstück und erprobten Werkzeuge, die gängigen Vorstellungen von Monstern zu zerlegen und neu zusammenzusetzen – zu neuen positiven, ironischen und satirischen Monsterbildern. Bei den Aufführungen präsentierten sie sich und ihre Kunst Freund*innen, Verwandten und der Öffentlichkeit.

Die Jugendlichen und ihrer Familien werden über die Stückentwicklung, Proben und Aufführungen hinaus eingebunden:

Bei Theaterbesuchen, Nachgesprächen, Theateraufführungen, gemeinsamen Festen und einer steten, intensiven Betreuung durch die Vermittlungsabteilung des Theaters werden niedrigschwellige Zugänge geschaffen und Barrieren abgebaut.

So wird das Theater Freiburg als lebendiger Ort erfahrbar, an dem Begegnung, gemeinsames Erleben und persönlicher Ausdruck zusammenkommen – ein Ort, der junge Menschen anspricht, einbezieht und sie langfristig mit dem kulturellen Leben der Stadt verbindet.

Das lässt sich aus dem Projekt lernen:

  • Künstlerische Qualität & gesellschaftliche Relevanz greifen dann besonders ineinander, wenn Partizipation konsequent als gestaltendes Prinzip verstanden wird.
     
  • Die gezielte Öffnung des Theaters für die Jugendlichen ist entscheidend: Formate wie begleitete Vorstellungsbesuche, Einblicke in den Theaterbetrieb und die Einbindung von Angehörigen tragen dazu bei, das Theater nachhaltig als zugänglicheren Ort zu etablieren.
     
  • Heterogene Gruppen verlangsamen den künstlerischen Prozess nicht, sondern vertiefen ihn inhaltlich und eröffnen neue Perspektiven.

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