The Artpole

Partizipative Kunst- und Kulturprojekte, bei denen großformatige, ortsspezifische Installationen im öffentlichen Raum entstehen: So werden alltägliche Orte in ein inspirierendes Gesamterlebnis verwandelt.
„Verwandlung öffentlicher Orte“

Wer?

The Artpole – Linda Wendel & Bart Dewijze

Wo?

Mühlacker

Wie groß?

bis 10

Thema?

Welten verbinden

Förderung

- Werner Wild Stiftung
- Mit Herz & Hand Stiftung der Sparkasse Pforzheim Calw
- Jugendstiftung Baden-Württemberg
- Baden-Württemberg Stiftung
- Kulturamt Pforzheim, Sozial Dezernat der Stadt Pforzheim
- Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Baden-Württemberg e.V.
- Evangelische Erwachsenenbildung
- Europäische Kommission

Was noch?

https://www.instagram.com/theartpole

https://www.linkedin.com/company/theartpole

Darum geht es hier:

Das Ziel der Arbeit von The Artpole ist die Verwandlung öffentlicher Orte in lebendige Begegnungsräume. Denn dort können Menschen sich gesehen fühlen und miteinander in Austausch treten.

Dort werden Geschichten erzählt, geteilt und erlebt. Zahlreiche Formate kommen dabei zum Einsatz, von Workshops über Fotoprojekte, Installationen bis hin zu Videoarbeiten.

Und das Wichtigste: Die Beteiligten werden aktiv einbezogen.

Einige der Aktivitäten von The Artpole:

Platz der Farben

Auf dem „Platz der Farben“ wurden zur Eröffnung der Interkulturellen Woche in Pforzheim 139 Porträts von Bewohner*innen aller Generationen auf dem Marktplatz zusammengebracht. Individuelle Persönlichkeiten wurden an einem Platz vereint, der kulturübergreifend als Begegnungsort gilt.

Wunschlichter

Mit „Wunschlichter“ entstand in 4 Städten eine begehbare Installation im Zeichen des Friedens. Ein Feld aus tausenden leuchtenden, von der regionalen Bevölkerung gefalteten Origami-Kranichen. Das Projekt lud ein, innezuhalten und Teil eines gemeinsamen Zeichens zu werden.

„Flussgeflüster“ präsentierte großformatige Video-Porträts von Bewohner*innen und ihre leisen Gedanken zum Wandel der Stadt.

„(Nicht) meine Ecke!“ gab Mädchen zwischen 11 und 18 Jahren eine Stimme und die Möglichkeit, ihre Sicht auf die Stadt auszudrücken: Wo fühlen sie sich sicher, wo nicht? Welche Veränderungen wünschen sie sich?

Ergänzend wurden im musealen Kontext die Installation „Wertewolken“ und die Videoarbeit „Du bist wertvoll“ realisiert. In beiden setzen die Besuchenden sich mit ihrem eigenen Wert (und ihren Werten) im Verhältnis zu dem materiellen Wert der Museumsschmuckstücke auseinander.

 

Das lässt sich aus dem Projekt lernen:

  • Wir verbinden niedrigschwelligen Zugang mit hohem ästhetischem Anspruch. So erreichen wir Menschen, die sonst wenig Berührung mit Kunst haben.
     
  • Der Umgang mit Behörden, das Einholen von Genehmigungen, Sicherheitsfragen und die langfristige Planung im öffentlichen Raum, all das sind oft unterschätzte Faktoren, die entscheidend für den Projekterfolg sind.
     
  • Menschen, die einmal kreativ mitwirken, behalten Motivation und Interesse, und die Impulse setzen sich oft in ihren eigenen Gruppen oder Communities fort.

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