Wer? | TECHNOSEUM – Landesmuseum für Technik und Arbeit |
| Wer noch? | - Deutsch-Türkisches Institut für Arbeit und Bildung e.V. |
Wo? | Mannheim |
Wie groß? | über 50 |
Thema? | Neue Wege erproben |
| Förderung | - Stadt Mannheim |
| Was noch? | https://www.instagram.com/technoseum/ https://klaus-tschira-stiftung.de/meldungen/mint-bildung-zum-anfassen-fuer-alle-ueberall/ |
Museen werden mit Stille assoziiert, mit Abstand, mit dem Gefühl, dass man dort nicht einfach so hingehört. Für Jugendliche aus sozial benachteiligten Stadtteilen ist diese Schwelle oft unüberwindbar.
Das TECHNOSEUM Mannheim zieht daraus eine einfache Konsequenz:
Wenn die Jugendlichen nicht ins Museum kommen, kommt das Museum zu ihnen.
Die To-Go-Formate finden in Jugendhäusern der Mannheimer Sozialräume 3 bis 5 statt, also an Orten, die die Jugendlichen kennen und als ihre eigenen verstehen. Die Angebote sind offen, freiwillig und werden konstant an den Bedürfnissen der Gruppe weiterentwickelt.
Regelmäßigkeit ist dabei kein Detail, sondern Methode. Nur wer verlässlich wiederkommt, baut echtes Vertrauen auf. Jedes Mal sind dieselben geschulten Workshopleitungen dabei.
Ergänzt wird das durch Schul-AGs mit Schwerpunkt auf Robotik, Mechanik und Teamarbeit sowie die neue TECHNOarena, eine monatliche Live-Veranstaltung, bei der Forschende von ESA, KIT und anderen Institutionen Jugendlichen ihre Arbeit vorstellen, Prototypen mitbringen und zum Ausprobieren einladen.
Eine Roboterhündin steuern, ein Exoskelett erleben, von Weltraummissionen hören – Zukunftstechnologie wird real, und mit ihr die Vorstellung, dass ein Beruf in diesem Bereich auch für einen selbst möglich sein könnte.
Bisher wurden in den Jugendhäusern 400 Kinder und Jugendliche erreicht, mit den Schul-AGs 70 Schüler*innen und mit der TECHNOarena-Show 500 junge Menschen.
Das lässt sich aus dem Projekt lernen:
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