Stadtmuseum Hornmoldhaus in Bietigheim-Bissingen

Wenn Stadtgeschichte auf innovative Kulturvermittlung trifft, entstehen von Erzähl-Cafés über Escape Rooms bis zu VR-Anwendungen niedrigschwellige Angebote, die Erinnerung, Teilhabe und gesellschaftlichen Austausch fördern.
Von ANALOG bis DIGITAL

Wer?

Stadtmuseum Hornmoldhaus
Wer noch?

- Eberhard Karls Universität Tübingen
- Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

Wo?

Bietigheim-Bissingen

Wie groß?

bis 10

Thema?

Erinnern und Erneuern
Förderung

- Stadt Bietigheim-Bissingen

Was noch?

https://www.instagram.com/stadtmuseumhornmoldhaus/

https://eisclimber.itch.io/hornmoldhaus-vr

Darum geht es hier:

Klassische Museumsarbeit wird hier mit innovativen und niedrigschwelligen Formen kultureller Vermittlung verbunden. Im Stadtmuseum Hornmoldhaus wird die Geschichte Bietigheim-Bissingens nicht nur bewahrt, sondern gemeinsam mit der Stadtgesellschaft weitergedacht und neu erfahrbar gemacht.

Neben der Dauerausstellung entstehen analoge und digitale Vermittlungsangebote für ganz unterschiedliche Zielgruppen: ein Escape Room, in dem man in die 1970er Jahre eintaucht und spielerisch über Rätsel Zugänge zur Geschichte des Museums erhält, eine VR-Anwendung, bei der Objekte virtuell aus dem Regal genommen und aus nächster Nähe betrachtet werden können, sowie digitale Medienstationen und virtuelle Rundgänge.

Hinzu kommen Veranstaltungsformate wie das Erzähl-Café, in dem sich Besucher*innen mit Zeitzeug*innen und Expert*innen bei einem Kaffee zu wechselnden Themen austauschen. Geschichte wird so zu etwas lebendigem, das eng mit eigenen Erfahrungen, Erinnerungen und gesellschaftlichen Fragen verbunden ist.

Besonders zentral ist die Zusammenarbeit mit Schulen, Hochschulen, Vereinen und weiteren Kooperationspartner*innen. Gemeinsam entstehen neue Formate, die wissenschaftliche Inhalte mit kreativen Zugängen verbinden. Kooperationen mit der Universität Tübingen, der PH Ludwigsburg oder Projekten wie dem Kulturhackathon „Coding Da Vinci“ ermöglichen digitale Anwendungen, die dauerhaft in die Museumsarbeit integriert werden.

Zusätzlich schaffen freier Eintritt, kostengünstige Angebote und der kontinuierliche Ausbau barrierearmer Vermittlung Teilhabe unabhängig von Alter, Herkunft oder sozialem Hintergrund.

Das lässt sich aus dem Projekt lernen:

  • Kleinere Museen können mit Kooperationen, digitalen Formaten und kreativen Ideen innovative Vermittlungsarbeit entwickeln.
     
  • Niedrigschwellige Angebote wie Escape Rooms, Erzähl-Cafés oder VR-Anwendungen schaffen neue Zugänge zu Geschichte für unterschiedliche Zielgruppen.
     
  • Wenn digitale Technologien mit partizipativer Museumsarbeit verbunden werden, entstehen neue Formen Kultureller Teilhabe und gemeinsamer Erinnerungskultur.
     

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