Oré Arts

Die immersive Tanz- und Performanceproduktion Battle of the Senses verbindet zeitgenössischen Tanz, Installation und gemeinschaftliche Reflexion. Sie erkundet, wie Identität, Erinnerung und Zugehörigkeit entstehen, und eröffnet neue Wege, Kunst, Teilhabe und kulturelle Sichtbarkeit zu erleben.
„Battle of the Senses“

Wer?

Oré Arts

Wo?

Mannheim & Heidelberg

Wie groß?

bis 10

Thema?

Neue Wege erproben
Förderung - Kulturamt Stadt Mannheim
- Fonds Darstellende Künste
Was noch?

https://instagram.com/ore_arts_hd

Darum geht es hier:

Was passiert, wenn das Publikum eingeladen wird, sich durch eine Performance zu bewegen, sie zu spüren und Teil von ihr zu werden?

Battle of the Senses verbindet zeitgenössischen Tanz, audiovisuelle Performance und immersive Installation zu einem Erlebnis. Die Besucher*innen begegnen Klängen, Düften, Projektionen, Texturen und rituellen Elementen, während sie sich frei durch den Raum bewegen.

Wie werden Identität, Erinnerung und Wahrnehmung Machtstrukturen geprägt – und wie können wir uns selbst und einander durch Kunst anders wahrnehmen? Dreizehn Schwarze Performer*innen entwickelten gemeinsam mit dem brasilianischen Choreografen Allan Falieri eine Verbindung von Tanz, Musik, Video und digitale Bildwelten, die Schwarze Erfahrungen, Resilienz und Selbstbestimmung in den Mittelpunkt stellt.

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist das moderierte Nachgespräch für Schwarze Teilnehmende. Als geschützter Raum bieten diese Gespräche Gelegenheit, gemeinsam zu reflektieren, persönliche Erfahrungen zu teilen und Verbindungen über die eigentliche Performance hinaus zu knüpfen. Seit „Battle of the Senses“ gehören diese Nachgespräche dauerhaft zur künstlerischen Praxis von Oré Arts.

Indem Performance, Installation und Dialog zusammengeführt werden, zeigt das Projekt, wie künstlerische Praxis zu einem Raum für Teilhabe, kritische Reflexion und gesellschaftlichen Wandel werden kann. Anstatt unterschiedliche Perspektiven lediglich abzubilden, schafft es neue Strukturen, in denen sie erlebt, diskutiert und nachhaltig verankert werden können.

Das lässt sich aus dem Projekt lernen:

  • Bedeutungsvolle Kulturelle Teilhabe beginnt damit, Räume zu schaffen, in denen Menschen sich sicher fühlen, ihre eigenen Erfahrungen und Perspektiven einzubringen.
     
  • Künstlerische Qualität und gesellschaftliches Engagement stärken sich gegenseitig, wenn Performance mit Dialog und Community-Building verbunden wird.
     
  • Kultureinrichtungen werden inklusiver, wenn sie neue Zielgruppen aktiv einladen und Strukturen schaffen, die Teilhabe auf Augenhöhe ermöglichen.

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