Wer? | Museum der Alltagskultur – Schloss Waldenbuch |
| Wer noch? | |
Wo? | Waldenbuch |
Wie groß? | 11 bis 30 |
Thema? | Welten verbinden |
| Förderung | - Land Baden-Württemberg |
Was noch? |
Das Begegnungsprojekt bringt Menschen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten ins Gespräch: Menschen mit demenziellen Veränderungen, pflegende Angehörige, Pflegekräfte und Mitarbeitende des Museums begegnen sich in gemeinsamen Workshops auf Augenhöhe. Ziel ist es, Kulturelle Teilhabe für Menschen zu ermöglichen, die trotz räumlicher Nähe zum Museum oft nur eingeschränkt Zugang zu kulturellen Angeboten haben.
Seit Mitte 2024 finden regelmäßig Begegnungsformate im Pflegezentrum Haus an der Aich sowie im Museum der Alltagskultur statt. Ausgangspunkt der Workshops sind Alltagsobjekte aus einer eigens aufgebauten und kontinuierlich wachsenden, mobilen, didaktischen Sammlung, darunter etwa ein Haushaltsbuch, historisches Spielzeug oder auch ein Wanderstock.
Ergänzt durch multisensorische Erfahrungen wie Kaffeeduft oder Materialien zum Anfassen regen sie Gespräche und Erinnerungen an. Themen wie Haushalt, Körperpflege oder die Geschichte von Schloss Waldenbuch eröffnen biografische Anknüpfungen und Räume für den Austausch eigener Erfahrungen.
Bei den Begegnungen steht die Beziehungsarbeit im Mittelpunkt; das Tempo und Gesprächsanteile orientieren sich an den Bedürfnissen der Gruppe. Durch die regelmäßigen Begegnungen entstehen Vertrauen, soziale Nähe und neue Perspektiven auf das Museum als einen offenen Ort.
Begleitend wurden interaktive Stationen mit Informationen zum Projekt, Zitaten aus den Workshops und sinnlich erfahrbaren Objekten im Museum und im Pflegezentrum entwickelt, die das Projekt sichtbar machen und dazu einladen.
Mit „Kontaktzone Museum“ entsteht auf Basis der Erfahrungen ein Folgeprojekt mit Senior*innen und Pflegenden in Ausbildung.
Das lässt sich aus dem Projekt lernen:
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Hier finden Sie das nächste Projekt, das Wirkt!