Ludwigsburg Museum

Das Ludwigsburg Museum und die Städtischen Museen Esslingen luden Kinder und Erwachsene mit der Mitmach-Ausstellung dazu ein, sich auf eine spielerische Reise zum Thema Gefühle zu begeben, um sich selbst und andere besser kennenzulernen, gesellschaftliche Normen in Frage zu stellen und Empathie als Grundlage des Miteinanders zu erleben.
„Große Gefühle.“

Wer?

Ludwigsburg Museum
Wer noch? - Städtische Museen Esslingen
- Studio Erika
- Stadtbibliothek Ludwigsburg
- Sophie-Scholl-Schule Ludwigsburg 

Wo?

Ludwigsburg und Esslingen

Wie groß?

11 bis 30

Thema?

Erinnern und Erneuern
Förderung

- Stadt Ludwigsburg
- Wüstenrot Stiftung
- Stiftung Kinderland

Was noch?

https://www.instagram.com/ludwigsburgmuseum/

Darum geht es hier:

Mit „Große Gefühle“ wurde ein interaktiver Erfahrungsraum geschaffen, in dem Kinder und Erwachsene gemeinsam die Welt der Emotionen erkunden konnten. An zehn Stationen wurde getanzt, gebaut, experimentiert und reflektiert: Besuchende konnten mit DJ Schlotter in einer stillen Disco tanzen, einen Wut-Umhang ausprobieren, Zaubertricks einstudieren oder aus süßen Zutaten etwas „Ekliges“ herstellen.

Die eigens mithilfe künstlicher Intelligenz entwickelten „Gefühlsfreunde“ begleiteten als überlebensgroße Figuren durch die Ausstellung und ermöglichten einen niedrigschwelligen Zugang zum Thema.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Gefühle unser gesellschaftliches Zusammenleben prägen. Die Ausstellung lud dazu ein, eigene Emotionen bewusster wahrzunehmen und Handlungsmuster zu hinterfragen. Empathie stand als Voraussetzung für ein respektvolles und solidarisches Miteinander im Fokus.

Das Projekt richtete sich bewusst an ein breites Publikum: Familien, Schulklassen, pädagogische Fachkräfte sowie Gruppen aus sonderpädagogischen und psychosozialen Kontexten nutzten das Angebot.

Begleitprogramme wie Workshops, ein Ferienangebot, in dem jungen Menschen die Verbindung zwischen Emotionen und KI nähergebracht wurde, oder der „Bilderbuchsamstag“ in Kooperation mit der Stadtbibliothek Ludwigsburg vertieften die Themen der Ausstellung und stärkten langfristige Kooperationen zwischen kulturellen Einrichtungen, Schulen und weiteren gesellschaftlichen Akteur*innen.

Das lässt sich aus dem Projekt lernen:

  • Interaktive und niedrigschwellige Mitmach-Formate ermöglichen es Museen, gesellschaftlich relevante Themen für sehr unterschiedliche Zielgruppen zugänglich zu machen.
     
  • Langfristige Kooperationen mit Schulen, Bibliotheken und weiteren Partner*innen stärken die gesellschaftliche Verankerung kultureller Einrichtungen nachhaltig.
     
  • Die Zusammenarbeit zwischen Museen schafft Synergien, ermöglicht ressourcenschonende Ausstellungsformate und eröffnet neue finanzielle und konzeptionelle Spielräume.
     

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