Kunstverein Pforzheim

Der „Salon der Kulturen“ im Pforzheimer Reuchlinhaus schafft eine Verbindung zwischen künstlerischer Produktion, kultureller Bildung und gesellschaftlichem Dialog. Er bringt Menschen unterschiedlicher kultureller Identitäten, Generationen und sozialer Kontexte in Austausch.
„Salon der Kulturen“

Wer?

Kunstverein Pforzheim im Reuchlinhaus e.V.
Wer noch?      

- Internationaler Bund
- Jugendmigrationsdienst
- Internationaler Beirat
- Queer Space und Spotlight e.V.
- Die Hochschule Pforzheim – Gestaltung, Technik, Wirtschaft und Recht

Wo?

Pforzheim

Wie groß?

bis 10

Thema?

Welten verbinden
Förderung

- Stadt Pforzheim
- Internationaler Bund
- Jugendmigrationsdienst

Was noch?

https://www.instagram.com/kunstverein_pforzheim/

Darum geht es hier:

Der „Salon der Kulturen“ adressiert zentrale gesellschaftliche Herausforderungen wie zunehmende Fragmentierung, fehlende Räume für echten Austausch sowie ungleiche Zugänge zu kulturellen Veranstaltungen. Er schafft einen offenen Raum, in dem Kulturelle Teilhabe aktiv ermöglicht und gemeinsam gestaltet wird.

Dabei geht es darum, mit den unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen zu arbeiten und Räume gemeinsam zu gestalten. Kunst wird zum Ausgangspunkt für Begegnung, Aushandlung und kollektive Prozesse.

Das Programm umfasst eine Vielzahl an Formaten: Konzerte, Performances, Podiumsdiskussionen, Workshops, Filmvorführungen, Symposien sowie offene Austauschformate. Ergänzt wird dies durch interkulturelle Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit lokalen Communities.

Der Salon entsteht in enger Kooperation mit Akteur*innen der Stadtgesellschaft, darunter zivilgesellschaftliche Initiativen, Bildungseinrichtungen und kulturelle Institutionen.

„Un/Settled Futurities“ und „Encountering Futures“

Die Ausstellung „Un/Settled Futurities“ mit dem Symposium „Encountering Futures“ brachte künstlerische und gesellschaftliche Perspektiven zusammen. So gab es Interventionen von Artists-in-Residence der Akademie Schloss Solitude, die den Raum mit Screenings, Lecture Performances und offenen Gatherings aktiv bespielen.

Community-Formate

Der Salon wird auch gezielt für partizipative und Community-basierte Formate und Workshops geöffnet: Vom interkulturellen Bastelkurs des deutsch-philippinischen Vereins zu Ostern für Kinder und Jugendliche bis zu Tanzworkshops mit dem Tänzer und Choreografen Abdallah Damra zu Themen wie Empowerment, Vielfalt und gemeinschaftlicher Ausdrucksform.

Das lässt sich aus dem Projekt lernen:

  • Entscheidend ist, unterschiedliche Akteur*innen frühzeitig einzubinden und ihnen reale Mitgestaltungsmöglichkeiten zu geben.
     
  • Besonders erfolgreich ist die Verbindung von künstlerischer Praxis mit dialogischen und partizipativen Formaten. Die Kombination aus Ausstellung, Diskurs und sozialem Austausch schafft Zugänge und ermöglicht Begegnungen auf Augenhöhe.
     
  • Ein kontinuierlich zugänglicher Raum ermöglicht eine andere Qualität von Teilhabe als punktuelle Veranstaltungen: Er schafft Vertrauen, Wiederkehr und langfristige Beteiligung.

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