Kulturlabor Sulz am Neckar

Die Halle 16 ist ein Projektraum für Kunst und Kultur in Sulz am Neckar und veranstaltet – basisdemokratisch ausgewählte – Konzerte, Theater, Lesungen, Ausstellungen, Artist Residencies, Poetry Slams oder experimentelle Formate mit Eintritt auf Spendenbasis.
„Halle 16 – Projektraum für Kunst und Kultur“

Wer?

Kulturlabor – Stiftung zur Förderung von Kunst & Kultur
Wer noch?      

Förderverein Gustav Bauernfeind Kulturhaus Sulz am Neckar e.V.

Wo?

Sulz am Neckar

Wie groß?

bis 10

Thema?

Neue Wege erproben
Förderung

- Stadt Sulz
- FreiRäume
- BKJ
- Aktion Mensch
- Kultur.verbindet
- Innovationsfonds Kunst
- Regierungspräsidium Freiburg
- Kreissparkassen Stiftung
- GLS Treuhand
- LEADER
- OEW

Was noch?

https://www.instagram.com/halle_16_sulz/

Darum geht es hier:

Die Halle 16 reagiert mit ihrer Arbeitsweise auf die Probleme vor Ort in einem strukturschwachen ländlichen Raum. Durch ihr offenes Konzept hat sich die Halle 16 in den vergangenen Jahren zu einem soziokulturellen Zentrum entwickelt: Sie ist ein Dritter Ort, an dem Menschen unabhängig von Geschlecht, Alter oder Ethnie zusammen ins Gespräch kommen und etwas bewegen.

Raum wird...

Die alte Industriehalle bietet einen Raum für Regelangebote aus vielen Sparten, wie Kreativzeiten für unterschiedliche Zielgruppen, offenes Singen, Tanzen, einen Buchclub, Schach und mehr. Aber auch Workshops und Veranstaltungen jeglicher Art bekommen eine Bühne.

...sozialer „Klebstoff“

Das Projekt versteht Kultur nicht als reines Konsumgut, sondern als sozialen Klebstoff und als gesellschaftliches Fundament. Es begegnet der Vereinsamung und Polarisierung, indem es einen physischen Raum schafft, in dem Begegnung auf Augenhöhe stattfindet – unabhängig von Herkunft, Alter oder sozialem Status.

Was genau in der Halle stattfinden kann, entscheidet die Halle 16-Community gemeinsam. Die Initiative ist basisdemokratisch organisiert und beschließt in regelmäßigen öffentlichen Treffen, welche Konzerte, Theater, Lesungen, Ausstellungen, Artist Residencies, Poetry Slams oder experimentelle Formate in die Halle passen.

Mit Erfolg: Allein 2025 fanden hier ca. 70 Veranstaltungen statt, dazu Workshopprogramme an 40 Tagen und rund 250 Regelangebote.

Das lässt sich aus dem Projekt lernen:

  • Die wichtigste Lektion ist der Mut zur Lücke: Wir geben nicht alles vor, sondern lassen Raum für die Ideen der Menschen.
     
  • Besonders erfolgreich ist die Verbindung von professioneller Kunst und Alltagskultur. Künstler*innen, die ihre Arbeitsprozesse öffnen, ermöglichen Dialoge auf Augenhöhe.
     
  • Ein Raum, in welchem nicht nur konsumiert wird, motiviert die Menschen dazu, eigenständig Verantwortung zu übernehmen – aus Besuchenden werden aktive Mitgestaltende.

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