Wer? | Kulturlabor – Stiftung zur Förderung von Kunst & Kultur |
| Wer noch? | Förderverein Gustav Bauernfeind Kulturhaus Sulz am Neckar e.V. |
Wo? | Sulz am Neckar |
Wie groß? | bis 10 |
Thema? | Neue Wege erproben |
| Förderung | - Stadt Sulz |
Was noch? |
Die Halle 16 reagiert mit ihrer Arbeitsweise auf die Probleme vor Ort in einem strukturschwachen ländlichen Raum. Durch ihr offenes Konzept hat sich die Halle 16 in den vergangenen Jahren zu einem soziokulturellen Zentrum entwickelt: Sie ist ein Dritter Ort, an dem Menschen unabhängig von Geschlecht, Alter oder Ethnie zusammen ins Gespräch kommen und etwas bewegen.
Die alte Industriehalle bietet einen Raum für Regelangebote aus vielen Sparten, wie Kreativzeiten für unterschiedliche Zielgruppen, offenes Singen, Tanzen, einen Buchclub, Schach und mehr. Aber auch Workshops und Veranstaltungen jeglicher Art bekommen eine Bühne.
Das Projekt versteht Kultur nicht als reines Konsumgut, sondern als sozialen Klebstoff und als gesellschaftliches Fundament. Es begegnet der Vereinsamung und Polarisierung, indem es einen physischen Raum schafft, in dem Begegnung auf Augenhöhe stattfindet – unabhängig von Herkunft, Alter oder sozialem Status.
Was genau in der Halle stattfinden kann, entscheidet die Halle 16-Community gemeinsam. Die Initiative ist basisdemokratisch organisiert und beschließt in regelmäßigen öffentlichen Treffen, welche Konzerte, Theater, Lesungen, Ausstellungen, Artist Residencies, Poetry Slams oder experimentelle Formate in die Halle passen.
Mit Erfolg: Allein 2025 fanden hier ca. 70 Veranstaltungen statt, dazu Workshopprogramme an 40 Tagen und rund 250 Regelangebote.
Das lässt sich aus dem Projekt lernen:
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