Kulturkiosk Schranke

Der Kulturkiosk Schranke ist seit Anfang 2022 ein Begegnungsort für Alle inmitten einer vielfältigen Nachbarschaft. Mit Kioskbetrieb, Musik und Kunst, gestaltet von, mit und für Menschen der Stadt. Denn Essen und Kultur verbinden – und darum geht’s.
Ein Begegnungsort in Konstanz

Wer?

Kulturkiosk Schranke

Wo?

Konstanz

Wie groß?

11 bis 30

Thema?

Welten verbinden
Förderung

- Stadt Konstanz
- Kulturfonds des Kulturamts der Stadt Konstanz
- Sparkasse Bodensee
- Deutsche Postcode Lotterie
- Klimafonds der Stadt Konstanz

Was noch?

www.instagram.com/kulturkiosk_schranke

Darum geht es hier:

Die Arbeit des Kulturkiosk orientiert sich stets an Achtsamkeit, Teilhabe und Nachhaltigkeit. Er soll Alltags- und Begegnungsort sein und gesellschaftliche Herausforderungen dort annehmen, wo sie entstehen: mitten in der Nachbarschaft. Alle sollen sich willkommen und sicher fühlen, damit sich täglich unterschiedliche Menschen und Meinungen begegnen.

Manchmal verbinden sich Welten, manchmal prallen sie aufeinander – beim gemeinsamen Essen und Trinken, bei Musikprogrammen, Ausstellungen und vielfältigen weiteren Aktivitäten.

Einige der Aktivitäten des Kulturkiosks:

Kiosk Takeover: ein jährliches Schulprojekt, an dem Jugendliche den Kiosk übernehmen – von Kochen, Kassieren und Bedienen bis hin zur Programmgestaltung.

Kiosk Konzerte und Jam-Sessions: Hier spielen Alle, von jungen Künstler*innen bis zu erfahrenen Musiker*innen auf Durchreise. Ohne Eintritt oder Anmeldung, im Freien.

Kunst am Kiosk und Kreativmarkt: Ausstellungen von Kunst im öffentlichen Raum, sowie eine Plattform für Kunstschaffende und Kreative, um mit dem Publikum in Kontakt zu kommen.

Konsumfreiheit und Küche für Alle: Am Kunstkiosk gibt es keinen Konsumzwang, dafür aber reduzierte Preise, und meist kann man einen „Café Sospeso“ nach dem pay-it-forward-Prinzip ergattern – oder spendieren. Einmal im Monat wird zusammen für die Nachbarschaft gekocht.

Kinder-Kiosk: Die Kinderspielecke mit kleinem Kiosk und Kletterwand sorgt für Begegnungen von Kindern aus dem Kiez außerhalb der klassischen Institutionen. Damit Welten schon in jungen Jahren verbunden werden.

Das lässt sich aus dem Projekt lernen:

  • Es braucht klare, transparente Regelungen zur Wertschätzung des Ehrenamts – und die Einsicht, dass das Ehrenamt das Hauptamt braucht.
     
  • Gesellschaftliche Relevanz entsteht dort, wo Menschen an der Gestaltung beteiligt sind.
     
  • Entscheidend ist, anderen Akteur*innen eine Plattform für eigene Ideen zu bieten. So entstehen vielfältige Formate und neue Zielgruppen.

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