Wer? | Künstlerkollektiv artwalks.arttalks |
| Wer noch? | Lokale Einrichtungen im Quartier, junge Menschen und Anwohner |
Wo? | Mannheim und Rhein-Neckar-Kreis |
Wie groß? | bis 10 |
Thema? | Welten verbinden |
| Förderung | - Fonds Soziokultur |
Jugendliche und ältere Anwohner*innen bewegen sich in parallelen Welten – getrennt durch Alltag, Sprache, Erfahrungshorizonte und institutionelle Angebote, die selten beide Gruppen gleichzeitig adressieren.
Die Folgen sind oft Einsamkeit, Perspektivlosigkeit und der Verlust von Zugehörigkeitsgefühl.
„Brücken aus Beton" ist ein soziales Infrastrukturprojekt, das im Quartier entsteht, mit den Menschen, die dort leben.
Die zentrale Leitfrage „Wie entsteht Zugehörigkeit – und wo reißt sie?“ lädt zur gemeinsamen Reflexion ein, ohne Antworten vorwegzunehmen.
In den drei Modulen der Trilogie nähern sich die Teilnehmenden dieser Frage aus unterschiedlichen Perspektiven in drei Quartieren in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen.
Kern des Projekts ist wiederholte, gleichwertige, ko-kreative Praxis: Tandems aus Jugendlichen und Senior*innen erkunden gemeinsam ihren Stadtteil, fotografieren, sprechen, gestalten grafisch. Am Ende werden die entstandenen Arbeiten öffentlich präsentiert.
Wie und in welcher Form, entscheiden wieder die Beteiligten.
Das Projekt zeigt damit einen konkreten Weg, wie Kultur gesellschaftlicher Spaltung entgegenwirken kann, indem sie als sozialer Raum fungiert, der durch gemeinsames Tun Vertrauen herstellt.
Demokratische Teilhabe beginnt mit der Erfahrung, dass die eigene Perspektive zählt und sichtbar gemacht wird.
artwalks.arttalks arbeitet dafür projektbezogen mit Studierenden sowie angehenden Künstler*innen und Grafiker*innen zusammen. Diese Kooperationen schaffen reale Arbeitserfahrung, stärken kreative Netzwerke und sichern die gestalterische Qualität des Formats.
Das lässt sich aus dem Projekt lernen:
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