Wer? | Kollektiv Mütterkünste |
| Wer noch? | - Frauen helfen Frauen |
Wo? | Heidelberg und Karlsruhe |
Wie groß? | bis 10 |
Thema? | Neue Wege erproben |
| Förderung | - Braver Spaces for Common Ground / Interactions e.V. |
| Was noch? |
„Wir gehen raus!“ lautet das Leitmotiv des Kollektivs Mütterkünste.
Statt im Kulturhaus auf Publikum zu warten, bringt das Kollektiv seine Kunst seit 2024 dorthin, wo die Menschen ohnehin sind: auf öffentliche Plätze, in Innenstädte und an Bahnhöfe.
Sie stellen sich aktiv der Frage, wie Kunst auch für diejenigen erfahrbar wird, die aus unterschiedlichen Gründen nicht ins Theater kommen (können).
Das Kollektiv besteht aus zehn Künstler*innen, die zugleich Mütter sind und aus eigener Erfahrung wissen, wie es sich anfühlt, von Kultur ausgeschlossen zu sein. Etwa weil sie alleinerziehend sind, migrantisch gelesene oder queere Personen sind oder Einschränkungen haben.
Genau diese Perspektiven fließen in die Arbeit ein.
Im Zentrum stehen Sicherheit, Sichtbarkeit und Begegnungen im öffentlichen Raum. Daraus sind drei Produktionen entstanden: „The Underground Company“ als erster Schritt 2024 in Heidelberg, „Public Places – Safer Spaces“ 2025 in der Karlsruher Innenstadt und das größte Projekt „macht:platz“, das im Oktober 2025 in Heidelberg Premiere feierte.
Entscheidend ist das partizipative Prinzip: Bürger*innen, Betroffene, Vereine und kommunale Entscheidungsträger*innen werden von der Konzeption bis zur Aufführung einbezogen, durch partizipative Workshops, Netzwerktreffen und intensive Community-Arbeit.
So werden Menschen nicht zu Publikum, sondern zu Mitgestaltenden.
Sie erleben, dass ihre Stimme gehört wird und dass sie ihren öffentlichen Raum gemeinsam gestalten können.
Das lässt sich aus dem Projekt lernen:
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