Kollektiv für interdisziplinäre Kunst Stuttgart e.V.

Das experimentelle, interdisziplinäre Festival bricht bewusst traditionelle Strukturen auf, schaffte neue Zugänge zu Kunst und Kultur und verbindet Kunst, Technologie und gesellschaftliche Fragestellungen.
„Internationales Digitalkunst Festival (IDKF) – Festival für interdisziplinäre Kunst, Technologie & gesellschaftliche Teilhabe“

Wer?

Kollektiv für interdisziplinäre Kunst Stuttgart e.V.

Wo?

Stuttgart

Wie groß?

bis 10

Thema?

Neue Wege erproben
Förderung

- Kulturamt der Stadt Stuttgart
- Musikfonds e.V.
- Pro Helvetia
- Stuttgarter Kollektiv für aktuelle Musik e.V.
- Freie Tanz Theater Stuttgart
- Forum der Kulturen e.V.
- LBBW Stiftung

Was noch?

https://www.instagram.com/digitalkunst.festival/

Darum geht es hier:

Das Internationale Digitalkunst Festival (IDKF) ist ein experimentelles, interdisziplinäres Festival in Stuttgart, das seit 2020 jährlich stattfindet und von Kinks e.V. offiziell getragen wird. Das IDKF bricht bewusst mit traditionellen Festivalstrukturen, indem es unkuratierte, offene Formate bietet, die Kunst, Technologie und gesellschaftliche Fragestellungen verbinden.

Das Ziel des Festivals ist es, kreative Experimente zu ermöglichen, kritisches Denken anzuregen, kulturelle Vielfalt zu präsentieren und alternative Perspektiven auf gesellschaftliche Entwicklungen zu eröffnen. Die Veranstaltungen finden an ungewöhnlichen Orten statt – Ateliers, Clubs und öffentlichen Räumen – und schaffen so neue Zugänge zu zeitgenössischer Kunst, insbesondere für Menschen, die klassische Kulturinstitutionen nur selten besuchen.

Das IDKF versammelt Künstler*innen aus verschiedenen Disziplinen, die neue Formate ausprobieren und die Verbindung von Kunst und Technologie hinterfragen. Bisher wurden Werke von über 350 Künstler*innen aus aller Welt in mehr als 20 unterschiedlichen Orten in Baden-Württemberg, in weiteren Ländern sowie online präsentiert.

Das Festival versteht sich dabei ausdrücklich als Plattform für aufstrebende, experimentelle und bislang wenig sichtbare künstlerische Positionen und schafft Raum für Perspektiven, die im etablierten Kulturbetrieb häufig unterrepräsentiert sind.

„Un/Settled Futurities“ und „Encountering Futures“

Alle Events sind kostenfrei und barrierearm gestaltet; durch Sponsoring stellen wir bei Bedarf auch Essen und Getränke bereit. Das ermöglicht Zugänge für Menschen aller Altersgruppen, Hintergründe und sozioökonomischen Situationen und fördert gesellschaftliche Teilhabe. Darüber hinaus verfolgt IDKF langfristige Kooperationen mit lokalen und überregionalen Institutionen, um Netzwerke aufzubauen, Wissen zu teilen und nachhaltige kulturelle Strukturen zu fördern.

Community-Formate

Das Festival dient damit als Impuls für gesellschaftliche Teilhabe, Inklusion und demokratische Kultur. IDKF versteht Kunst nicht nur als kulturelles Angebot, sondern als öffentlichen Raum für Begegnung, gesellschaftlichen Dialog und kritische Reflexion. Das Festival möchte zeigen, dass kulturelle Teilhabe neue Perspektiven eröffnet und dass bedeutende künstlerische Impulse auch jenseits etablierter Institutionen entstehen.

Das lässt sich aus dem Projekt lernen:

  • Unkuratierte, offene Formate geben Künstler*innen Freiheit, eröffnen neue Perspektiven und machen auch experimentelle und persönliche Ausdrucksformen sichtbar, die jenseits etablierter kultureller Formate häufig wenig Raum erhalten.
     
  • Langfristige Kooperationen mit Partnerinstitutionen zeigen, dass Netzwerke, Wissenstransfer und gegenseitige Unterstützung entscheidend für gesellschaftlich relevante Kulturprojekte sind.

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