Gemischte Tüte

Die Gemischte Tüte macht inklusive Kulturelle Teilhabe zum Ausgangspunkt statt zur Ausnahme. Das Projekt denkt die kulturelle Bildung von Kindern neu, indem kreative Räume entstehen, in denen unterschiedliche Fähigkeiten, Bedürfnisse und Perspektiven von Anfang an mitgedacht werden.
„Welt(en)bewegend“

Wer?

Gemischte Tüte

Wer noch? Träger: illu Freiburg e.V.

Wo?

Freiburg

Wie groß?

bis 10

Thema?

Neue Wege erproben
Förderung - Stadt Freiburg
- ZfKT
- Social Innovation Lab Freiburg
- Quartiersakademie Baden-Württemberg
Auszeichnung - Preisträger des Publikumspreises beim Pitch der Freiburger Bürgerstiftung 2025, gestiftet von der Prediger Stiftung
Was noch? https://www.instagram.com/gemischtetuete_freiburg

Darum geht es hier:

Die Gemischte Tüte verfolgt einen Ansatz, der Kunstworkshops für Kinder von Beginn an inklusiv denkt.

Kreative Räume sollen von Anfang an so gestaltet werden, dass sie Kinder mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Kommunikationsformen und Unterstützungsbedarfen willkommen heißen.

Workshops

Die Initiative verbindet praktische Workshops mit langfristigem strukturellem Wandel. Eltern, Kunstvermittler*innen und Organisationen aus der Behindertenhilfe werden in den Planungsprozess einbezogen.

Die Workshops werden nach der Erprobung an inklusiven Schulen und sonderpädagogischen Einrichtungen für die breite Öffentlichkeit geöffnet, wobei die Erfahrungen der Teilnehmenden unmittelbar einfließen. Regelmäßig finden offene Angebote in verschiedenen Stadtteilen statt.

Inklusions-Toolbox

Ein besonders praxisnahes Ergebnis des Projekts gehört die Inklusions-Toolbox – diese praktische Ressource wurde von Gemischte Tüte entwickelt und kann von Kultureinrichtungen, Schulen und Pädagog*innen ausgeliehen und in eigenen Programmen eingesetzt werden. Darin finden sich Kommunikationshilfen, sensorische Materialien und visuelle Unterstützungssysteme.

So macht die Toolbox kreative Angebote barriereärmer und hilft, Hürden für Organisationen abzubauen, die inklusiver arbeiten möchten. Ergänzt durch Checklisten, Handreichungen und Fortbildungen macht die Toolbox Erfahrungen zu einer Ressource zum Teilen, Anpassen und Nutzen.

Gemischte Tüte zeigt damit, wie Barrierefreiheit in den alltäglichen Strukturen kultureller Bildung verankert werden kann:

Indem Wissen geteilt, praktische Werkzeuge entwickelt und andere dazu ermutigt werden, ihre eigene Praxis neu zu denken.

Das lässt sich aus dem Projekt lernen:

  • Ein zentraler Erfolgsfaktor ist die enge Zusammenarbeit mit lokalen Akteur*innen sowie die frühzeitige Einbindung der Bevölkerung.
     
  • Die Nutzung von Leerständen erfordert spezifisches Know-how, etwa in rechtlichen, technischen und organisatorischen Fragen, das gezielt vermittelt werden muss.
     
  • Die sukzessive Durchführung der Veranstaltungen ermöglicht es, Erfahrungen direkt in die nächsten Schritte einfließen zu lassen.

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