EURE FORMATION

Mit Theater, digitalen Lernformaten und einer interaktiven App lädt EURE FORMATION Jugendliche und Erwachsene dazu ein, über Demokratie, Erinnerungskultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt nachzudenken. Im Mittelpunkt steht eine einfache und zugleich zentrale Frage: Wer ist eigentlich „wir“?
Künstlerische Prozesse als Erkenntnis- & Handlungsräume erfahrbar machen

Wer?

EURE FORMATION

Wo?

Stuttgart

Wie groß?

bis 10

Thema?

Welten verbinden
Förderung - Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt
- Berthold-Leibinger-Stiftung
- Demokratie leben! – Stadt Göppingen
- Demokratie leben! – Landkreis Göppingen
Was noch?

- App „IHRE HEIMAT“

- https://www.instagram.com/eure_formation

Darum geht es hier:

Lokal und Regional

Was macht eine demokratische Gesellschaft aus? Wer gehört dazu? Und wie entsteht überhaupt ein gemeinsames „Wir“?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich EURE FORMATION im Projekt „Was heißt hier »wir«?“. Ausgangspunkt ist die Überzeugung, dass Demokratie nicht nur vermittelt, sondern erlebt und gemeinsam ausgehandelt werden muss.

Dafür verbindet das Projekt Theater, digitale Medien und partizipative Bildungsangebote zu einem mehrteiligen Gesamtkonzept.

Herzstück ist ein Theaterstück, das Schauspiel, Musik, Videoprojektionen und direkte Gespräche mit dem Publikum verbindet. Es richtet sich vor allem an Jugendliche ab 14 Jahren und wird an Schulen sowie in kirchlichen, kommunalen und zivilgesellschaftlichen Einrichtungen gezeigt.

Ergänzend entstanden die digitale „Verfassungsviertelstunde“, kurze multimediale Unterrichtseinheiten zu demokratischen Grundfragen, sowie die App „IHRE HEIMAT“. Diese macht Stolpersteine und lokale Erinnerungsorte digital erfahrbar und verbindet historische Informationen mit Audio, Film, Animationen und Beiträgen von Bürger*innen.

Verbindungen

Das Projekt schlägt Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen analogem Theater und digitalen Bildungsformaten sowie zwischen unterschiedlichen gesellschaftlichen Perspektiven.

Erinnerungskultur wird dabei nicht als abgeschlossene Geschichte verstanden, sondern als Ausgangspunkt für Gespräche über Demokratie, Identität und Zusammenhalt heute.

So entstehen Räume, in denen Jugendliche und Erwachsene miteinander ins Gespräch kommen, eigene Positionen entwickeln und demokratische Teilhabe praktisch erfahren können.

Das lässt sich aus dem Projekt lernen:

  • Demokratiebildung entfaltet ihre größte Wirkung, wenn Menschen nicht belehrt, sondern aktiv in den Dialog einbezogen werden.
     
  • Die Verbindung von Theater, digitalen Formaten und ortsbezogenen Angeboten erreicht unterschiedliche Zielgruppen und schafft nachhaltige Zugänge.
     
  • Erinnerungskultur gewinnt an gesellschaftlicher Relevanz, wenn sie mit aktuellen Fragen von Identität, Demokratie und Zusammenhalt verknüpft wird.

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