Forum der Kulturen e.V.

Die „Bildungstage – Fair lernen in Stuttgart“ bieten eine Plattform für Expertise von Menschen mit Migrationsgeschichte, die vielfältige Kompetenzen in unsere Gesellschaft einbringen. Es geht es um faires Lernen und gerechte Lernbedingungen für alle.
„Bildungstage – Fair lernen in Stuttgart“ (FliS)

Wer?

Forum der Kulturen Stuttgart e.V.

Wo?

Stuttgart

Wie groß?

11 bis 30

Thema?

Welten verbinden
Förderung - Deutsche Postcode Lotterie
- Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF)
Was noch? https://www.instagram.com/forumderkulturen/

Darum geht es hier:

Das Projekt „Bildungstage – Fair lernen in Stuttgart“ (FliS) soll die Stuttgarter Bildungslandschaft vielfältig(er) gestalten, Teilhabe ermöglichen und die Expertise von Migrant*innen sichtbar machen. Denn nicht nur formale Bildung bildet. Sondern die persönliche Erfahrung, die eigene Geschichte, Engagement, Austausch und Zusammenarbeit produzieren umfangreiche Wissensschätze.

„Fair lernen in Stuttgart“ richtet sich daher an Schulen, Institutionen, Ehrenamtliche und an alle interessierten Bürger*innen, und bietet jährlich eine Woche lang Raum für Bildung: Eine Veranstaltungsreihe für gemeinsames Lernen, im Sinne von: Netzwerken, Lernen, Begegnen und Sichtbarmachen.

Denn migrantisches ehrenamtliches Engagement ist eine Form des außerschulischen, lebenslangen Lernens. Im Ehrenamt werden Fach- und Erfahrungswissen sowie Kompetenzen erworben, die für die Lebensrealitäten von Migrant*innen besonders bedeutsam sind. Fair lernen bedeutet, gerechte Lernbedingungen für alle zu schaffen, Expertise anzuerkennen, zu vergüten und sichtbar zu machen.

Die Angebote und Themen der Bildungstage werden von Migrant*innen selbst eingebracht und spiegeln das eigene Engagement sowie aktuelle gesellschaftliche, politische und kulturelle Schwerpunkte wider. Das verändert Perspektive und Machtstrukturen: Aus „Betroffenen“ werden Gestalter*innen, aus Lernenden werden Lehrende.

Die Bildungstage fördern systemische Vernetzung und fungieren als Brücke zwischen Bildungseinrichtungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und lokalen Akteur*innen.

Das lässt sich aus dem Projekt lernen:

  • Nicht nur formale Bildung ist Expertise! Wer sich in eigener Sache engagiert, ist Expert*in mit eigenen Erfahrungen und viel angeeignetem Wissen. Dieses Wissen weiterzugeben, befähigt Andere, sich ebenfalls zu engagieren.
     
  • Aus dem Format, bei dem die (post-)migrantischen Organisationen selbst ihre Angebote erstellen, erwächst Empowerment, Selbstwirksamkeit und Handlungsfähigkeit sowohl der Referent*innen als auch der Teilnehmenden.
     
  • Um Ressourcen und Unterstützungsangebote besser zugänglich zu machen, muss man Brücken zwischen Bildungseinrichtungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und lokalen Akteur*innen bauen.

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