Wer? | Deutsches Uhrenmuseum |
| Wer noch? | Hochschule Furtwangen |
Wo? | Furtwangen |
Wie groß? | bis zu 10 Mitarbeiter*innen |
Thema? | Neue Wege Erproben |
Was noch? |
Was passiert, wenn ein Museum während einer mehrjährigen Sanierung seine Türen schließen muss? Das Deutsche Uhrenmuseum Furtwangen nutzt diese Situation nicht als Pause, sondern als Gelegenheit, seine Rolle neu zu denken. Statt darauf zu warten, dass die Menschen ins Museum kommen, bringt das Museum seine Themen direkt in die Region.
Mit dem Programm „Uhrenmuseum unterwegs“ entstehen mobile Angebote für unterschiedliche Zielgruppen im Schwarzwald-Baar-Kreis. In Kindergärten entdecken Kinder spielerisch die Welt der Zeitmessung und bauen eigene Uhren. Schulklassen beschäftigen sich mit Technikgeschichte und den philosophischen Bedeutungen von Zeit.
Ein besonderes Beispiel ist das Format „ZeitGeschichten“ für Menschen mit Demenz. Mithilfe kreativer Methoden entwickeln die Teilnehmenden gemeinsam neue Geschichten zu Bildern und Objekten. Im Mittelpunkt stehen Fantasie, Austausch und Beteiligung.
Parallel dazu entsteht mit dem „StattMuseum“ ein temporärer Ort für Begegnung. Hier finden Veranstaltungen, Gespräche und kleine Ausstellungen statt. Gleichzeitig steht der Raum auch Initiativen, Vereinen und Gruppen aus der Stadtgesellschaft für eigene Projekte offen.
Beide Formate ergänzen sich gegenseitig. Während „Uhrenmuseum unterwegs“ Kultur direkt zu den Menschen bringt, schafft das „StattMuseum“ einen festen Anlaufpunkt für Austausch und Mitgestaltung. So wird das Museum während der Sanierung zu einer kulturellen Infrastruktur im ländlichen Raum und sammelt Erfahrungen, die langfristig in die Zukunft des Hauses einfließen.
Das lässt sich aus dem Projekt lernen:
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