Collectiveskin gUG

Collectiveskin schlägt eine Brücke zwischen Kunst, Forschung und gesellschaftlicher Praxis und übersetzt Diskurse in körperlich erfahrbare Prozesse. Das Projekt verbindet künstlerische Praxis, gesellschaftliche Fragestellungen und konkrete Anwendung und wirkt sowohl auf individueller als auch struktureller Ebene.
Künstlerische Prozesse als Erkenntnis- & Handlungsräume erfahrbar machen

Wer?

Collective Skin gUG

Wo?

Tübingen

Wie groß?

bis 10

Thema?

Neue Wege erproben
Förderung

- Stadt Tübingen
- ZfKT
- Morpho Foundation
- LAFT Baden-Württemberg
- LKJ Baden-Württemberg

Was noch? https://www.instagram.com/collectiveskin_gug/

Darum geht es hier:

Lokal und Regional

Collectiveskin entwickelt künstlerische Formate an der Schnittstelle von Tanz, Performance, Forschung und gesellschaftlicher Praxis.

Ausgangspunkt ist die Überzeugung, dass künstlerische Praxis selbst Wissen Hervorbringt.

Sie eröffnet Perspektiven, die sich allein durch Sprache oder Theorie nicht erschließen lassen, und wird so zu einer eigenständigen Akteurin gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse.

In den Projekten werden gesellschaftliche Fragen performativ erforscht und körperlich erfahrbar gemacht. Künstlerische Prozesse schaffen Räume, in denen Menschen gemeinsam experimentieren, unterschiedliche Perspektiven einnehmen und neue Formen des Denkens, Handelns und Zusammenlebens erproben können.

Diese Arbeitsweise zeigt sich in ganz unterschiedlichen Kontexten:

In „Performing Politics“ wird demokratische Teilhabe durch performative Methoden untersucht. „Everybody Dance“ eröffnet Jugendlichen neue Zugänge zu Körperbildern und Selbstwahrnehmung, während „Wer bin ich?“ Künstlerische Prozesse für Berufsorientierung und Persönlichkeitsentwicklung nutzt. Mit „Red Hot Ultra Deluxe“ hinterfragt eine interaktive Tanz-Game-Performance Manipulation und Entscheidungsfreiheit. 

Verbindungen

Darüber hinaus entwickelt Collectiveskin Fortbildungen für Fachkräfte, arbeitet mit Hochschulen und sozialen Einrichtungen zusammen und schafft offene Bewegungsformate für unterschiedliche Zielgruppen.

So entstehen Verbindungen zwischen Kunst, Wissenschaft, Bildung und sozialer Arbeit, in denen verkörpertes Wissen sichtbar wird und neue Formen kultureller Teilhabe erprobt werden.

Das lässt sich aus dem Projekt lernen:

  • Künstlerische Praxis ist eine eigenständige Wissensform. Tanz und Performance können gesellschaftliche Fragen nicht nur vermitteln, sondern eigene Erkenntnisse hervorbringen – besonders im Zusammenspiel mit Forschung und Bildung.
     
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit schafft Innovation. Wenn Kunst, Wissenschaft und Soziale Arbeit auf Augenhöhe zusammenarbeiten, entstehen neue Methoden, Perspektiven und nachhaltige Formen kultureller Teilhabe.
     
  • Verkörpertes Wissen braucht zugängliche Strukturen. Es besteht großes Interesse an körperbasierten künstlerischen Methoden, gleichzeitig fehlen oft Orientierung und Materialien. Niedrigschwellige Formate und praxisnahe Werkzeuge erleichtern den Transfer in unterschiedliche Arbeitsfelder.

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