»Gesellschafts(t)räume?
Kultureinrichtungen als Dritte Orte weiter-denken«

Tagung – Montag, 30.05.22, 10.00 – 17.00 Uhr | Dürnitz, Altes Schloss, Stuttgart

Workshop – Dienstag, 31.05.22, 9.30 – 17.00 Uhr | online

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Landesmuseum Württemberg

Welche Motivation verfolgen Kultureinrichtungen, ein »Dritter Ort« zu werden? Was nützt ein »Dritter Ort« eigentlich und was passiert dort? Wie verändert sich eine Kultureinrichtung, wenn sie sich räumlich öffnet?

Die Tagung »Gesellschafts(t)räume? Kultureinrichtungen als Dritte Orte weiter-denken« möchte Kultureinrichtungen und deren Wirkradius in der Gesellschaft reflektieren. Dabei stehen Räume und Orte im Vordergrund der Betrachtung. Diese wird erweitert um die Perspektive der Menschen – die Nutzer*innen »Dritter Orte«.

Die Tagung lädt dazu ein, am Vormittag gemeinsam mit Kolleg*innen verschiedener Sparten offen über diese Thematik nachzudenken. Ein Workshop am Nachmittag stellt die Motivation, sich zu öffnen, in den Vordergrund und bindet die Projekte der Teilnehmenden aktiv ein.

Mit einem interaktiven Tagungsformat wollen wir dazu anregen, über die Beweggründe, Hindernisse und Ansätze der Umsetzung zu sprechen. Darüber hinaus wird die kollegiale Vernetzung der Teilnehmenden ermöglicht werden.

»Gesellschafts(t)räume? Kultureinrichtungen als Dritte Orte weiter-denken« setzt sich zusammen aus der Tagung im Landesmuseum Württemberg und einem vertiefenden Online-Workshop am Folgetag (begrenzte Platzzahl).

Plakat Tagung Gesellschafts(t)räume

Hier können Sie das Programm der Tagung als PDF herunterladen:

ab 9.00 Uhr

Check-In

10.00 Uhr

Begrüßung

Prof. Dr. Astrid Pellengahr, Wissenschaftliche Direktorin Landesmuseum Württemberg

und Dr. Birte Werner, Leiterin Zentrum für Kulturelle Teilhabe

 

Vorstellung des Programms

Isabel Schwab, Landesmuseum Württemberg

und Nur Bakkar, Zentrum für Kulturelle Teilhabe

10.15 Uhr

Wo steht die Diskussion um »Dritte Orte«?

Keynote von Jan-Philipp Possmann

10.30 Uhr

Laut Nachdenken über… »Dritte Orte«

Thinking Circle moderiert und angeleitet durch Thomas Rietschel

 

mit Neriman Bayram, Dr. Nicole Deufel, Prof. Fabienne Hoelzel,

Yilmaz Holtz-Erşahin und Jan-Philipp Possmann

 

mit Teilnehmer*innen aus dem Plenum

13.00 Uhr

Mittagspause

14.00 Uhr

Was nützt uns ein »Dritter Ort«?

Workshop mit Eeva Rantamo

 

Schwerpunkte:

Was ist die Motivation, ein »Dritter Ort« zu werden?

Warum will sich eine Kultureinrichtung öffnen?

Was soll an einem »Dritten Ort« stattfinden und was nicht?

16.30 Uhr

Resümee und Verabschiedung

17.00 Uhr

Veranstaltungsende

9.30 – 17.00 Uhr

(inklusive Pausen)

»Dritter Ort«

Ein sozialer Ort, ein unabhängiger Ort, ein Ort der kulturellen Möglichkeiten?

vertiefender Online-Workshop auf Zoom mit Eeva Rantamo

 

Thematischer Ablauf

Was sind unsere eigenen Vorstellungen von einem »Dritten Ort«?
Was soll an unserem »Dritten Ort« stattfinden?
Was soll dort nicht stattfinden?

Unsere eigenen Vorstellungen von Kultureinrichtungen heute:
Was sind unsere eigenen Ansprüche und Ziele?
Wie wollen wir die Entwicklung unserer Einrichtungen vorantreiben?

Andere Orte. Was ist an einem »Dritten Ort« besonders?
Gibt es alternative Projekte, die Ihre Einrichtung entwickeln könnte?

Wie könnten »Dritte Orte« entstehen?
Ideen und Strategien der Veränderung

Eine Möglichkeit: Soziale Inklusion und Partizipation als Ziele und Methoden
Haben die Nutzer*innen dieses »Dritten Orts« einen tatsächlichen Einfluss auf dessen
Gestaltung und die Regeln der Nutzung?
– Bildung eines Entwicklungsteams mit den Nutzer*innen / Besucher*innen
– Offener Prozess
– Wer kommt als Partner*in in Frage?

Wir planen »Dritte Orte«

Anmeldung zur Tagung

Die Anmeldung zur Tagung ist leider nicht mehr möglich. Anmeldeschluss war Anfang Mai.

 

Option 1: Tagung am 30.05.2022 (Teilnahmegebühr 39€)
Option 2: Tagung am 30.05.2022 + Online-Workshop am 31.05.2022 (Teilnahmegebühr 55€)

Die Verpflegung am 30.05.2022 ist in der Teilnahmegebühr enthalten.

Das Zentrum für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg (ZfKT) wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg finanziert und vom Landesmuseum Württemberg organisatorisch unterstützt.

Zu sehen ist das Logo des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (kurz MWK).
Zu sehen ist das Logo des Landesmuseum Württemberg (kurz LMW).