Wer? | Perspektiven für Kunst in Freiburg e.V. | Biennale für Freiburg |
| Wer noch? | - Sozialdienst muslimischer Frauen e.V. |
Wo? | Freiburg |
Wie groß? | bis 10 |
Thema? | Welten verbinden |
| Förderung | - Stadt Freiburg |
Was noch? |
Ziel der provokant „HAPPY PLACE“ betitelten 3. Biennale für Freiburg (BfF3) war die kritische Auseinandersetzung mit Tourismus anhand marginalisierter Perspektiven: Der Blick richtete sich auf Machtverhältnisse und postkoloniale Abhängigkeiten.
Um die Ausstellung mit 30 zeitgenössischen Werken von lokalen ebenso wie internationalen Künstler*innen gab es ein Begleitprogramm von und mit marginalisierte Menschen. Die gemeinsame Arbeit mit mehreren Kooperationspartnern folgte diesen Ansätzen:
Mit statt über sie reden:
Das BfF3-Team entwickelte das Programm gemeinsam mit verschiedenen lokalen Akteur*innen, die der Kunstbetrieb in Freiburg sonst weniger im Visier hat. Darunter gab es dann etwa eine arabische Ausstellungsführung, die geflüchtete Frauen des Sozialdienstes muslimischer Frauen e.V. begleiteten.
Kehrseiten zeigen:
Der beliebten Stadtführung durch den privilegierten Stadtteil Wiehre setzte die BfF3 eine Führung mit dem Roma-Aktivisten Tomas Wald durch Weingarten entgegen. In diesem vernachlässigten Stadtteil lebt ein Großteil der Freiburger Sinti- und Roma-Community.
Alle gemeinsam am Tisch:
Die lange Tafel, an der viele Menschen Platz fanden, war ein wiederkehrendes Veranstaltungselement, um Menschen unterschiedlicher Herkunft und gesellschaftlicher Stellung zusammen und ins Gespräch zu bringen.
Das lässt sich aus dem Projekt lernen:
Weiterlesen
Hier finden Sie das nächste Projekt, das Wirkt!