Landesverband Kommunale Kinos

Der Landesverband Kommunale Kinos baut seit 2015 ein Maßnahmenprogramm zur Wieder- und Neueröffnung von Kinos und nichtgewerblichen Spielstellen in ganz Baden-Württemberg auf.
„Es lebe das Kino!“

Wer?

LKK – Landesverband Kommunale Kinos Baden-Württemberg

Wo?

Landesweit mit Geschäftsstelle in Freiburg

Wie groß?

bis 10

Thema?

Neue Wege Erproben
Förderung

- Innovationsfonds Kunst BW
- FreiRäume
- Medien- und Filmgesellschaft BW
- ZfKT

Was noch?

Toolbox Cinema Next Practice: Erfolgsmodelle und Förderideen zur Rettung von Kinostandorten (kostenloser Leitfaden)

Darum geht es hier:

Lokal und Regional

Kommunale Kinos sind lokal, sogar regional bedeutsame Kultur-Orte. Ob mittelständisch und gewerblich betrieben oder als nichtgewerbliche Spielstelle, Kinos zu erhalten, in sichere Trägerschaft umzuwandeln, neu zu organisieren, neu aufzubauen: Das ist das Ziel von „Es lebe das Kino“.

Der LKK fungiert damit als Ansprechpartner und Beratungsinstanz, um von Schließung bedrohte Kinos zu erhalten oder neue Orte für die Kunstform Film zu schaffen. Er unterstützt bei der Analyse der lokalen Situation, beim Aufbau von Trägerschaft und Organisationsstruktur, bei Antragstellungen, ersten Schritten der Kinopraxis sowie bei der Vernetzung, vor Ort wie regional.

Denn ohne Einbezug der Kommunen geht es meist ebenso wenig wie ohne Landes- oder Bundesförderung.

Zielgruppen und...

Von „Es lebe das Kino“, dem Beratungs- und Hilfsangebot und der daraus hervorgegangenen „Toolbox – Cinema Next Practice“ profitieren als Zielgruppen:

  • Unter Druck geratene Kinos und Spielstellen/Kultureinrichtungen („Dritte Orte“), die aktiv auf die Öffentlichkeit und die öffentliche Hand zugehen wollen, um ihre Einrichtungen zu erhalten oder wieder zu eröffnen und langfristig zu sichern,
  • Kinobetreibende, die etwa aus Altersgründen den Betrieb einstellen, aber ihr – in vielen Fällen über Generationen familienbetriebenes – Kino für die Gemeinde erhalten wollen,

...Adressat*innen

  • Gemeinderäte und Verwaltungsleiter*innen von Städten und Gemeinden, und insbesondere die dort für Kultur Verantwortlichen,
  • Vereine, Kulturinitiativen und Personenkreise bürgerschaftlichen Engagements,
  • das kulturinteressierte Publikum und die Gemeinschaft vor Ort.

Inzwischen stellt der LKK mit „Toolbox Cinema Next Practice“ einen kostenlosen, 107-seitigen Leitfaden zur Verfügung. Darin finden sich Erfolgsmodelle und Förderideen zur Rettung von Kinostandorten.

Das lässt sich aus dem Projekt lernen:

  • Mit bürgerschaftlichem Engagement können Kinos gerettet und auch neue, kleine Spielstätten für Film geschaffen werden. Dabei sollten die Kommunen und das Land einbezogen werden!
     
  • So können Kulturorte speziell im ländlichen Raum und in Klein- und Mittelstädten erhalten oder sogar neu geschaffen werden.
     
  • Film ist Kunst und das Kino sein Ort: Diese Kulturorte können speziell im ländlichen Raum und in Klein- und Mittelstädten erhalten oder sogar neu geschaffen werden.

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