Wer? | |
Wo? | Mannheim |
Wie groß? | über 50 |
Thema? | Neue Wege Erproben |
| Förderung | - Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst BW: „Zukunftsstark“ - ZfKT - Universität Mannheim |
Was noch? | - https://www.instagram.com/alte_feuerwache_mannheim/ |
Gesellschaftliche Relevanz nicht nur über Inhalte zu behaupten, sondern strukturell herzustellen, das meint das Projekt „Neue Alte Feuerwache“ umfassend: durch veränderte Entscheidungswege, geteilte Verantwortung, diskriminierungssensible Standards, interdisziplinäre Kooperationen und eine Programmarbeit, die neue Perspektiven in die Entwicklung einbezieht.
Hier findet machtkritische Programmplanung statt, indem die Reihe mit lokalen Aktuer*innen, wie zum Beispiel im Jahr 2024 und 2025 mit dem Kollektiv Oré Arts, co-kuratiert wird. Außerdem gibt es eine wissenschaftliche begleitete Reflexion von Eurozentrismus, Tokenism und kultureller Aneignung.
Das Projekt setzt barrierearme, nachbarschaftsnahe Kunstaktionen im öffentlichen Raum um. Dabei entstehen Kunstvermittlungsformate für alle Generationen mit dem Anspruch einer machtkritischen Künstler*innen-Förderung. Daraus ging auch das EU-Projekt FSAI – Female Street Art Incubator hervor.
Stichwort Kooperationen: Die Alte Feuerwache hat ein belastbares Netz mit Bildungs-, Stadtteil-, Wissenschafts-, Verwaltungs- und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen aufgebaut und vertieft. Darunter mit dem antidiskriminierungsbüro Mannheim e.V., dem International Rescue Committee, der Universität Mannheim, der Petitionsplattform WeAct, dem Verein Start with a Friend, Schulen und Stadtteilinitiativen.
Mit Awareness-Team, Beschwerdestrukturen sowie übertragbaren Konzepten entstand im Team Expertise, die auch über die Alte Feuerwache hinaus anschlussfähig ist. So ist aus einem internen Transformationsprozess eine öffentlich wirksame, weiterentwickelbare Arbeitsweise entstanden.
Das lässt sich aus dem Projekt lernen:
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