adk - Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg

Im LED WALL LAB der Akademie für Darstellende Kunst BW kommt Theater mit Virtual Production zusammen: Studierende entwickeln performative Formate zwischen Bühne und digitalem Raum, abseits von technischen und narrativen Grenzen. Gleichzeitig erforschen sie die Beziehung von Körper und Raum.
LED WALL LAB – Virtual Production als performativer Erfahrungsraum

Wer?

Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg

Wo?

 Ludwigsburg

Wie groß?

11-30 Mitarbeiter*innen

Thema?

Neue Wege Erproben
Was noch?

https://www.instagram.com/adk_ludwigsburg/

Darum geht es hier:

Das LED WALL LAB (LWL) der Akademie für Darstellende Kunst untersucht, wie sich Theater und performative Prozesse durch Technologien vereinbaren und verändern lassen. In einem praxisorientierten Workshop arbeiten Studierende aus Schauspiel, Regie und Dramaturgie gemeinsam mit Studierenden aus Animation und Film an neuen Formen von Präsenz, Raum und Narration. Hauptbestandteil des Projekts ist die Arbeit mit einer LED-Wall und Virtual-Production-Technologie.

Virtuelle Bildräume entstehen dabei in Echtzeit und werden nicht als bloße Hintergründe genutzt, sondern als performative Räume, die unmittelbar auf Körper, Bewegung, Stimme und Spiel reagieren. Die Studierenden erproben, wie sich Schauspiel, Regie und Dramaturgie verändern, wenn theatrale Prozesse mit digitalen Produktionslogiken aufeinandertreffen.

Das Projekt verbindet künstlerische Praxis mit kritischer Reflexion über digitale Transformation. Fragen nach Wahrnehmung, Identität und gesellschaftlichem Zusammenleben werden zur körperlichen und kollektiven Erfahrung.

Besonders prägend ist der transdisziplinäre Ansatz des Projekts. Theater, Film, Animation und Forschung begegnen sich auf Augenhöhe und entwickeln gemeinsam neue Arbeitsweisen. So entsteht ein offener Lern- und Erfahrungsraum, der digitale Technologien als kulturelle Praxis versteht und neue Perspektiven für die darstellenden Künste eröffnet.

Das lässt sich aus dem Projekt lernen:

  • Digitale Technologien werden zugänglicher, wenn sie nicht nur technisch vermittelt, sondern körperlich und performativ erfahrbar gemacht werden.
     
  • Transdisziplinäre Formate schaffen neue Perspektiven auf Theater, Film und digitale Produktion und stärken langfristige Kooperationen zwischen Kunst, Forschung und Lehre.
     
  • Die Studierenden entwickeln eigenständig künstlerische Konzepte, die analoge und digitale Ausdrucksformen miteinander verbinden.

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