Zugang verwehrt: Klassismus und Kulturelle Teilhabe

Aufzeichnung des Vortrags von Prof. Dr. Francis Seeck, 28.10.2025: Klassismus bezeichnet die Diskriminierung entlang der sozialen Herkunft oder des sozialen Status. Klassismus zeigt sich auch in Fragen Kultureller Teilhabe: Was gilt als Kultur? Wessen kulturelle Ausdrucksformen gelten als „wertvoll“? Und wer entscheidet das?

Inhalt

Klassismus bezeichnet die Diskriminierung entlang der sozialen Herkunft oder des sozialen Status. Klassismus richtet sich gegen Menschen aus der Arbeiter*innen- oder Armutsklasse, insbesondere gegen erwerbslose, armutsbetroffene und wohnungslose Menschen.

Klassismus zeigt sich auch in Fragen Kultureller Teilhabe: Was gilt als Kultur? Wessen kulturelle Ausdrucksformen gelten als „wertvoll“? Und wer entscheidet das? Im Vortrag wird in die Grundlagen von Klassismuskritik eingeführt und ein besonderer Blick auf Ausschlüsse im kulturellen Bereich geworfen. Dabei geht es auch um die Verflechtung mit anderen Diskriminierungsformen und um die Frage, wie kulturelle Räume klassismuskritisch gestaltet werden können.

 

Referent*in

Francis Seeck ist Professor*in für Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Demokratie- und Menschenrechtsbildung an der Technischen Hochschule Nürnberg. Die forschungsorientierte Professur ist an der Fakultät für Sozialwissenschaften angesiedelt. Seeck forscht und lehrt zu Klassismuskritik, diskriminierungskritischer Politischer Bildung, Gender und Queer Studies, Care Theorien, Antidiskriminierung und menschenrechtsorientierter Sozialer Arbeit. Gemeinsam mit Renate Bitzan leitet Seeck das Kompetenzzentrum Gender & Diversity. Francis Seeck lebt in Nürnberg und Berlin.

Mehr Informationen über Francis Seeck finden sich hier.

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