Referent*innen: Dorsa Agahi, Leyla Ercan, Chidera Okuebu
Jugendhaus Mitte, Raum 1
Das hannoversche Fluid Identity 2.0 Festivals ist ein partizipatives Festival für junge Menschen, das transkulturelle und postmigrantische Perspektiven in Kunst und Kultur entlang interdisziplinärer Ansätze erproben möchte. Mit Community-Building-Strategien wurden in der ersten Ausgabe 2024 über einen Zeitraum von 10 Monaten neue Räume geschaffen, in denen verschiedene künstlerische Ausdrucksformen und kulturelle Perspektiven miteinander in Dialog treten konnten. Primäre Zielgruppe waren insbesondere junge Menschen, die sowohl in der Gesellschaft als auch in der Kunst Marginalisierung (Rassifizierung, Migrantisierung) erfahren.
In dem Workshop schildern junge Menschen ihre Erfahrungen: wie marginalisierte Jugendliche sich in Safer Spaces selbstbestimmt und reflexiv mit eigenen Identitäts- und Zugehörigkeitsthemen auseinandersetzen, wie sie im experimentellen Miteinander künstlerische und kulturelle Ermächtigung erfahren und wie sie (in einem als hochschwellig, normativ und dominant wahrgenommenen Kunst- und Kulturapparat) zur eigenen Stimme und eigenen künstlerisch-ästhetischen Artikulationsformen finden.