Förderprogramm »Weiterkommen«

Die Antragstellung für »Weiterkommen!« ist 2023 wieder möglich.

Gern informieren wir Sie über unseren Newsletter, sobald die Antragstellung wieder möglich ist.

Hier sehen Sie, wie »Weiterkommen!« im zweiten Durchgang (Sommer 2022) ausgeschrieben war. Wir überarbeiten das Programm für den kommenden Durchgang, grundsätzlich wird es vergleichbar aussehen.

Rahmenbedingungen auf einen Blick

Bewerben können sich Teams von mindestens drei Personen, die mit einem gemeinsamen Vorhaben im Bereich Kulturelle Bildung, Kulturelle Teilhabe und Vermittlung weiterkommen möchten.

Das Programm fördert zwei Phasen:

  1. Konzeptentwicklung
  2. Erprobung

Es können beide Phasen oder nur die Phase 1 beantragt werden.

Die Fördersumme liegt bei minimal 5.000€, maximal 30.000€.

Bei einem Antrag nur für die Phase 1 liegt die maximale Fördersumme bei 20.000€.

 

Voraussetzungen:

Sie arbeiten in einer Kultureinrichtung oder einem Kulturverein, für die/den das MWK zuständig ist.

Sie arbeiten in einem Kulturamt, einer kleineren Kommune oder einem Landratsamt.

Dann können Sie einen Antrag stellen, gemeinsam mit einem Team.

Das Team stellt sich bei Antragsstellung mit einem kurzen Video vor.

 

Zeitrahmen:

Bewerbungsfrist: 22. Juli 2022 bis 18:00 Uhr

Projektbeginn: ab 1. Oktober 2022

Projektende: 31. Dezember 2023

Die Jurysitzung wird Mitte September stattfinden.

Was wird gefördert?

Im Rahmen von »Weiterkommen!« werden prozesshafte Vorhaben gefördert, die Kulturelle Teilhabe voranbringen wollen: Was wollen Sie sich vornehmen, um mehr Menschen die Möglichkeit zu geben, am kulturellen Leben teilzunehmen und es aktiv mitzugestalten?

Ein Vorhaben könnte zum Beispiel sein, mit Expert*innen aus der Stadtgesellschaft die eigene Institution oder bestimmte Projekte zu reflektieren. Ein Ziel könnte sein, gemeinsam neue Formate für die Vermittlungsarbeit zu entwickeln.

Ihr Vorhaben können Sie mit »Weiterkommen!« entwickeln (Phase 1) und ggf. auch erproben (Phase 2).

Am Ende muss kein fertiges Produkt stehen, keine künstlerische Produktion, „die auf die Bühne muss“.

Was ist das Team?

Das Team besteht aus mindestens drei Personen, die sich gleichberechtigt für ein Weiterkommen einsetzen möchten.

Die Mitglieder eines Teams können sich innerhalb einer Institution/Einrichtung/eines Vereins zusammenschließen oder auch aus unterschiedlichen Kontexten kommen.

Ziel ist, dass das Vorhaben von allen Teammitgliedern getragen wird und der Mehrwert des gemeinsamen Vorhabens für alle bedeutsam ist.

Was ist mit Video gemeint?

Wir möchten die Menschen hinter den Anträgen kennenlernen. Dazu bitten wir Sie, sich als Team per Video kurz vorzustellen. Das Video kann einfach per Handy, Zoom o. ä. gedreht werden.

Gerne möchten wir von Ihnen wissen:
1. Wer sind Sie? Warum diese Teamkonstellation?
2. Womit möchten Sie gemeinsam weiterkommen?
3. Was soll für Sie alle konkret entstehen?

Das Video sollte max. 60 Sekunden lang sein.

Was passiert mit dem Video?

Das Video ist Bestandteil der erforderlichen Bewerbungsunterlagen. Im Antragsformular werden Sie am Ende gebeten, Ihr Video hochzuladen. Es wird mit den anderen Unterlagen der Fachjury Datenschutzkonform weitergeleitet und während des Bewerbungszeitraums von uns abgespeichert.

Wer kann einen Antrag stellen?

Antragsberechtigt sind

Einrichtungen, Institutionen und Akteur*innen, die dem Ressort der Kunstabteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg zuzuordnen sind. Wie zum Beispiel: öffentliche und private Theater, Soziokulturelle Zentren, Kinos, Clubs, feste Ensembles, Orchester, Chöre, Amateurmusik und Amateurtheater, Migrant*innenselbstorganisationen, Festspiele, Kunst- und Musikhochschulen, Museen, Galerien, Kunstvereine, Literatureinrichtungen, Bibliotheken und Archive sowie der Film- und Medienbereich. Der Eigenanteil an der Finanzierung soll bei mindestens 5% liegen.

 

NEU: Auch Kulturämter von kleineren Kommunen sind antragsberechtigt (Orientierungsgröße: bis circa 40.000 Einwohner*innen), wenn das Vorhaben mit mindestens einer privaten kulturellen Einrichtung / einem Verein der Kommune durchgeführt wird.

Landratsämter sind antragsberechtigt, wenn mindestens eine Personalstelle (insgesamt 100%) für Kunst und Kultur (ohne Tourismus, Marketing, Archive, Sport, Veranstaltungen usw.) zuständig ist. Das Vorhaben muss mit mindestens einer privaten kulturellen Einrichtung / einem Verein aus dem Landkreis durchgeführt werden.

Der Eigenanteil an der Finanzierung in diesen beiden Fällen soll bei mindestens 25 % liegen.

Bitte beachten: Gehören Kulturämter oder Landratsämter zum antragstellenden Team, haben diese den Antrag zu stellen. In diesem Fall ist es nicht zulässig, dass kulturelle Einrichtungen oder Vereine den Antrag stellen.

Was und welche Maßnahmen werden gefördert?

Es können Maßnahmen gefördert werden, die das Team braucht, um seine Frage zu beantworten/eine konkrete Idee zu entwickeln und umzusetzen.

 

Zum Beispiel:

 

  • Honorare (inkl. Abgaben an die Künstlersozialkasse (KSK))
  • Personalkosten, sofern sie nicht anderweitig finanziert sind (zum Beispiel über eine institutionelle Förderung)
  • Reise- und Transportkosten
  • Teilnahmegebühren für Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen
  • Übernachtungskosten inkl. Verpflegung
  • Material- und Sachkosten
  • Technik- und Mietkosten

Was kann nicht gefördert werden?

Nicht zuwendungsfähig und daher nicht im Kosten-/Finanzierungsplan (KFP) aufzuführen sind:

 

  • Personalkosten für bestehendes Personal, das bereits anderweitig finanziert wird oder nicht im Projekt mitarbeitet.
  • Ehrenamtspauschalen
  • Fiktive Büro- oder Mietkosten
  • Steuern und Gebühren
  • Baumaßnahmen

Wer ist die Jury?

Über die Vergabe der Fördermittel entscheidet das Zentrum für Kulturelle Teilhabe zusammen mit einer Fachjury, der folgende Personen angehören:

Breschkai Ferhad, Vorstand gesellschaftgestalten e. V., Forum Diversität und Gesellschaftspolitik, Berlin

Kitty von Korff, Kulturreferat der Landeshauptstadt München, Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung/Musenkuss

Sarah Kuschel, Leiterin Programmbereich Bildende Kunst, Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel

Shahab Sangestan, Leiter der Landesstelle für Museumsbetreuung Baden-Württemberg

René Schuh, Mitglied im Bundesfachausschuss Bildung des Deutschen Musikrates mit Sitz in Berlin

André Uelner, Agent für Diversitätsentwicklung, Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Ludwigshafen

 

Mehr über die Fachjury können Sie hier erfahren.

Das Zentrum für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg (ZfKT) wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg finanziert und vom Landesmuseum Württemberg organisatorisch unterstützt.

Zu sehen ist das Logo des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (kurz MWK).
Zu sehen ist das Logo des Landesmuseum Württemberg (kurz LMW).