Förderprogramm »Weiterkommen!«

Die geförderten Vorhaben

Unterschiedliche Teilhabeprozesse werden im Rahmen von »Weiterkommen!« gefördert. Das ZfKT möchte Einblicke und Inspiration verschaffen, und hat die Geförderten der ersten Runde gebeten, sich und ihr Vorhaben selbst vorzustellen. Die Ergebnisse des Kurz-Interviews mit den Geförderten finden Sie auf dieser Seite.

Alle geförderten Vorhaben können Sie der Pressemitteilung entnehmen.

 

Zur ersten Förderrunde:

In der ersten Förderrunde des landesweit ausgeschriebenen Förderprogramms »Weiterkommen!« sind insgesamt 65 Anträge eingegangen. Nach Bewerbungsschluss Ende Januar 2022 hat eine unabhängige Jury 30 davon zur Förderung ausgewählt. Die Gesamtfördersumme beträgt rund 600.000 Euro. Die Anträge stammen aus großen wie kleinen Kommunen, ländlichen Räumen, von Kultureinrichtungen aller Größen und Sparten. Bewerben konnten sich Teams von mindestens drei Akteur*innen aus einer oder mehreren Kultureinrichtungen, die sich gleichberechtigt und auf Augenhöhe gemeinsam einem Prozess im Feld der Kulturellen Teilhabe und Vermittlung widmen.

Beschreiben Sie Ihr »Weiterkommen!«

Akademie Schloss Solitude - Junge Perspektiven

Was soll am Ende des Förderzeitraums idealerweise entstehen?
Ziel des neuen Vermittlungsprogramms ist es, die Berührungsangst mit Kunst zu vermindern und durch Selbstermächtigung der jungen Erwachsenen neue Kunstvermittlungsformate zu entwickeln, die solidarisches und gemeinschaftliches Handeln ins Zentrum stellt. Darüber hinaus ist es Ziel der Akademie, Kunst für diejenigen erlebbar und zugänglich zu machen, die nicht die Möglichkeit eines Künstlerstipendiums haben bzw. wenig Zugang zu Kunst haben.

Die Akademie Schloss Solitude beschäftigt sich damit, wie sie die Kunst, die vor Ort durch die anwesenden Künstler*innen an der Akademie entsteht, für ein heterogenes Publikum zugänglich machen kann: Zielgruppe der neuen Vermittlungsformate sind junge Erwachsene, Studierende, Menschen mit internationaler Geschichte, Menschen mit Behinderung, Menschen mit diverser Geschlechteridentität, Vereine, Künstler*innen, Kulturakteur*innen und Initiativen. Das bestehende Leitbild der Institution soll um ein Leitbild Kulturelle Bildung ergänzt werden. Ausgehend von einem erprobten und kritisch hinterfragten Leitbild möchte die Akademie Schloss Solitude zukünftig die Vermittlung von künstlerischer Forschung und Handeln in ihre Arbeit verankern.

 

Bitte beschreiben Sie, aus welchen Einrichtungen und Kontexten die »Weiterkommen!«-Teammitglieder kommen.

Wir kommen aus derselben Einrichtung aber aus unterschiedlichen Abteilungen.

An dem Team sind beteiligt die Leitung der Akademie Schloss Solitude und Referent*innen aus dem Bereich Presse und Öffentlichkeitsarbeit sowie aus den einzelnen Programmbereichen. Das Team wird um wechselnde Stipendiat*innen, Alumnis und externe Expert*innen aus der Stadtgesellschaft erweitert.

 

Wieso widmen Sie sich in dieser Teamkonstellation Ihrem Vorhaben?
Ausgehend von einem mit unterschiedlichen Expert*innen aus der Stuttgarter Stadtgesellschaft erprobten und kritisch hinterfragten Leitbild im Bereich Kunstvermittlung und Kulturelle Bildung möchte die Akademie Schloss Solitude zukünftig die Vermittlung von künstlerischer Forschung und Handeln in ihrer Programmatik verankern. Um der Öffnungsstrategie der Akademie Schloss Solitude mit größtmöglicher Offenheit zu begegnen, sind verschiedene Mitarbeiter*innen der Akademie aus dem Bereich Presse und Öffentlichkeitsarbeit sowie den einzelnen Programmbereichen eingeladen, sich mit neuen Vermittlungsansätzen auseinanderzusetzen und diese in die einzelnen Arbeitsbereiche nachhaltig einfließen zu lassen. Die Mitarbeiter*innen der Akademie bringen zusätzliches Fachwissen aus den Bereichen Kunstvermittlung, Kulturarbeit, Audience Building, Transdisziplinarität und Digitale Kunst mit. Erweitert wird das Wissen durch Perspektiven von Stipendiaten*innen, Alumnis und externen Expert*innen.

 

#Inklusion #InterneWeiterentwicklung #NeueVermittlungsformate

 

Akademie Schloss Solitude, Stuttgart

Badisches Landesmuseum Karlsruhe - @young generation

Was soll am Ende des Förderzeitraums idealerweise entstehen?

Mit unserem Vorhaben möchten wir ein Vermittlungsformat für Jugendliche/junge Erwachsene im Bereich Gaming entwickeln und erproben, das:
a) von den Interessen und Bedürfnissen der Jugendlichen/jungen Erwachsenen ausgeht und sich im gesellschaftspolitischen Kontext verortet
b) mit der Spezifik des Bildungsortes Museum arbeitet und dessen Inhalte sinnfällig nutzt
c) nachhaltig zu nutzen ist.
In dem Prozess wollen wir voneinander lernen und uns gemeinsam weiterbilden, insbesondere im Bereich Gaming.

 

Bitte beschreiben Sie, aus welchen Einrichtungen und Kontexten die »Weiterkommen!«-Teammitglieder kommen.

Unser Team kommt aus unterschiedlichen Einrichtungen und Kontexten:

• Dr. Elke Kollar: Leitung Abteilung Kommunikation und Referat Kulturvermittlung (Badisches Landesmuseum). Dipl. Germanistin mit dem Schwerpunkt Literaturvermittlung/ Promotion in der Europ. Ethnologie; Schwerpunkte: Schnittfelder kulturelle/ historische/ politische Bildung; Inklusion; Netzwerkarbeit

• Doris Moyrer: Kulturvermittlerin (Badisches Landesmuseum). Schwerpunkte: digitale Vermittlungsangebote für Kinder, Schulprojekte mit digitalen Ansätzen, Partizipative Projekte mit Kindern und Jugendlichen. Lehrerin (GHS, 2. Staatsexamen)

• Marcel Seekircher: Koordinierungs- und Fachstelle Partnerschaft für Demokratie und Regionales Demokratiezentrum Karlsruhe (Stadtjugendausschuss Karlsruhe). Peer-Trainer, Spielpädagoge & system. Berater mit Schwerpunkt Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit; B.A. Marketing & Drama

 

Wieso widmen Sie sich in dieser Teamkonstellation Ihrem Vorhaben?

Bisherige Vermittlungsansätze im Badischen Landesmuseum weisen Lücken bei der Verknüpfung von kultureller und politischer Bildung auf. In diesem Projekt wollen wir explizit kulturelle und politische Bildung verbinden, unter Einbeziehung von jungen Erwachsenen und Jugendlichen.
Der Stadtjugendausschuss hat sein Profil dezidiert in der (auch offenen) Jugendarbeit sowie der gegenwartsbezogenen politischen Bildung und hat das Museum als Bildungsort jedoch bislang kaum im Blick.
Wir verfolgen das gemeinsame Interesse, uns gegenseitig auszutauschen und unsere Kompetenzen zu bündeln. Dabei verfolgen wir das Ziel, ein attraktives Format zu entwickeln, das von jungen Erwachsenen und Jugendlichen beider Institutionen genutzt werden kann.

 

#NeueVermittlungsformate #Digitalität #KinderUndJugendbeteiligung

 

Badisches Landesmuseum Karlsruhe, Karlsruhe

Forum der Kulturen e. V. - Empowerment-Multiplikator*innen-Ausbildung

Was soll am Ende des Förderzeitraums idealerweise entstehen?
Nach vier Modulen (neun ganztägige Workshoptage in der Jugendherberge Friedrichshafen) haben die 15 Teilnehmenden für sich selbst Methoden und Strategien gelernt und erfahren, um mit Rassismus und intersektionaler Diskriminierung im Kulturbetrieb Baden-Württemberg klar zu kommen. Darüber hinaus können sie die Empowerment-Methoden an weitere Kulturakteur*innen of Color sowie Kulturakteur*innen mit Diskriminierungserfahrungen in Baden-Württemberg weiter geben. Das neue Empowerment-Netzwerk Baden-Württemberg ist professioneller.

 

Bitte beschreiben Sie, aus welchen Einrichtungen und Kontexten die »Weiterkommen!«-Teammitglieder kommen.

Unser Team kommt aus unterschiedlichen Einrichtungen und Kontexten

Zwei Mitarbeiterinnen des Forums der Kulturen, die für das Landesprogramm „Diversität als Aufgabe“ angestellt sind und drei Freie Empowerment-Trainer*innen aus Berlin.

 

Wieso widmen Sie sich in dieser Teamkonstellation Ihrem Vorhaben?
Die Empowermentarbeit für Kulturakteur*innen of Color sowie Kulturakteur*innen mit Diskriminierungserfahrungen steckt in Baden-Württemberg in den Kinderschuhen. Sie wird politisch und finanziell kaum unterstützt. Um diese existenzielle Arbeit in Baden-Württemberg aufzubauen, ist ein Wissens- und Erfahrungstransfer von Berlin nach Baden-Württemberg ein erster kleiner, aber wichtiger Schritt. Die drei freien Empowerment-Trainer*innen aus Berlin tragen ihr Empowermentwissen im Bauch und im Herzen und geben es an die 15 Teilnehmenden der Train-The-Trainers-Empowerment-Fortbildungsreihe weiter, so dass diese wiederum Kulturakteur*innen of Color sowie Kulturakteur*innen mit Diskriminierungserfahrungen stärken an der Seite stehen können.

 

#Multiplikator*innen #Diversität #Empowerment

 

Forum der Kulturen e. V., Stuttgart

Hochschule für Gestaltung Archiv - hfg3000

Was soll am Ende des Förderzeitraums idealerweise entstehen?

Am Ende des Förderzeitraums sollen vor allem Erkenntnisse darüber stehen, wie Angebote des HfG-Archivs als Teil des Museums Ulm speziell für Jugendliche aussehen könnten, die bislang eher weniger den Weg ins Museums des Archivs finden. Welche partizipativen Möglichkeiten der Einbindung und Ansprache gibt es? Ein partizipatives Workshop-Konzept wird praktisch erprobt und ausgewertet. Daraufhin soll intern ein Überblick entstehen, welche langfristigen Angebote gemacht werden können und ob diese mit dem vorhandenen Personal zu bewältigen wären.

 

Bitte beschreiben Sie, aus welchen Einrichtungen und Kontexten die »Weiterkommen!«-Teammitglieder kommen.

Unser Team kommt aus unterschiedlichen Einrichtungen und Kontexten.

Drei der fünf Teammitglieder arbeiten beim Museum Ulm. Dies ist das Kernteam des Projekts. Da das Projekt „hfg3000“ aber als Folge und in Zusammenarbeit mit dem Kollektiv schubert-stegemann entwickelt wurde, zählen zum eigentlichen Team fünf Menschen. Von Seiten des Museums sind der Leiter des HfG-Archivs Martin Mäntele, die Museumspädagogin Pia Jerger und die Bundesfreiwillige Juno Cramer dabei. Das Kollektiv schubert-stegemann besteht aus den Theatermacherinnen Nicola Schubert und Karoline Stegemann, die sich vor allem mit Audiowalk-Performances befassen und im vergangenen Jahr eine solche im Gebäude der ehemaligen HfG gezeigt haben.

 

Wieso widmen Sie sich in dieser Teamkonstellation Ihrem Vorhaben?

Inhaltlich schließt das Vorhaben an die Audiowalk-Performance „hfg_projekt“ des Kollektivs schubert-stegemann an. Im Rahmen der Erarbeitung und Aufführung sind Fragen entstanden, warum nur bestimmtes Klientel (z. B. nur wenige Jugendliche) ein Interesse für die HfG und das HfG-Archiv zu haben scheint. Zusammen mit dem Leiter des Archivs sowie der Museumspädagogin haben schubert-stegemann sich mit dieser Frage beschäftigt und ein neues Vermittlungskonzept entwickelt. Juno Graner (19) war als Expertin für die angesprochenen Altersklasse (Jugendliche zw. 14 und 19 Jahren) dabei.

 

#NeueVermittlungsformate #Bürger*innenbeteiligung #KinderUndJugendbeteiligung

 

Hochschule für Gestaltung Archiv, Ulm

Junges Ensemble Stuttgart - Agentur für Kinderarbeit/Kinderagentur für Arbeit

Was soll am Ende des Förderzeitraums idealerweise entstehen?

Die Agentur für Kinderarbeit ist ein künstlerisches Forschungsprojekt mit Kinder zwischen 7 und 12 Jahren. Gemeinsam untersuchen wir in der Agentur was Arbeit, Wert, Geld und Teilhabe bedeutet – indem die Kinder arbeiten gehen. Im zweiten Schritt, in der Kinderagentur für Arbeit, beraten die Kinder erwerbstätige Erwachsenen zu diesen Themen. Im Projekt entstehen unvorhergesehene Begegnungen zwischen Kindern und Erwachsenen, die gemeinsam der Frage nachgehen: welche Rolle spielen Kinder in einer von Arbeit und Kapitalismus geprägten Stadt wie Stuttgart und welche könnten sie noch spielen?

 

Bitte beschreiben Sie, aus welcher Einrichtung und Abteilung die »Weiterkommen!«-Teammitglieder kommen.

Wir kommen aus derselben Einrichtung, aber aus unterschiedlichen Abteilungen.

Frederic Lilje – zukünftiger stellvertretender künstlerischer Leiter am JES, Theaterpädagoge und Dramaturg
Larissa Probst – Kulturvermittlerin und Künstlerin, regelmäßiger freischaffender Gast am JES
Conrad Solloch – Verwaltungsleiter am JES und Experte in Sachen Geld, Versicherung und Fragen rund um Arbeit

 

Wieso widmen Sie sich in dieser Teamkonstellation Ihrem Vorhaben?

Das Junge Ensemble Stuttgart erweitert in allen Abteilungen ihr Team um Gäste aus verschiedenen Bereichen und mit unterschiedlichen Expertisen. Eine abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit, auch aus weniger künstlerischen Abteilungen ist fürs JES immer schon spannend.

 

Sie finden die Agentur für Kinderarbeit/Kinderagentur für Arbeit in der Torstraße 15, 70173 Stuttgart oder im Internet: kinderarbeitsagentur.de.

 

#NeueVermittlungsformate #Bürger*innenbeteiligung #KinderUndJugendbeteiligung

 

Junges Ensemble Stuttgart, Stuttgart

Karlstorbahnhof - Expert*innen Beirat des TIKK

Was soll am Ende des Förderzeitraums idealerweise entstehen?

Wir möchten ein Konzept entwickeln für einen Expert*innen-Beirat, welcher aus Bürger*innen, also Experten des Alltags besteht und divers aufgestellt ist. Dieser soll uns dabei unterstützen ein diverses Programm zu präsentieren, dass die Interessen der Stadtgesellschaft widerspiegelt. Zudem möchten wir interessierten Bürger*innen die Möglichkeit einer direkten Beteiligung an unserem Theaterprogramm geben und erproben, wie eine solche Beteiligung langfristig umgesetzt werden kann. Im Austausch mit den Expert*innen sollen neben der Programmentwicklung auch Strategien entwickelt werden, welche die Teilhabe für die repräsentierten Zielgruppen ermöglichten sollen.

 

Bitte beschreiben Sie, aus welchen Einrichtungen und Kontexten die »Weiterkommen!«-Teammitglieder kommen.

Unser Team kommt aus unterschiedlichen Einrichtungen und Kontexten.

Die Teammitglieder bestehen aus dem Leiter des Theater im Karlstorbahnhof, der Abteilung Presse und Öffentlichkeitsarbeit des Karlstorbahnhofs und einer freischaffenden Theatermacherin aus der freien Szene Heidelbergs.

 

Wieso widmen Sie sich in dieser Teamkonstellation Ihrem Vorhaben?

Die Arbeit aus drei verschiedenen Perspektiven und mit unterschiedlichen Expertisen ermöglicht eine umfassende Auseinandersetzung. Für eine erfolgreiche und nachhaltige Arbeit ist es wichtig, die Schnittstellen zwischen Entscheidungsträger*innen, Multiplikator*innen und Ausführenden zu verbinden und den Prozess als Ganzes zu betrachten.

 

#Inklusion #Bürger*innenbeteiligung #Diversität

 

Karlstorbahnhof, Heidelberg

Kulturzentrum franz.K e. V. - franz.K relaxed

Was soll am Ende des Förderzeitraums idealerweise entstehen?

Ein diverses Publikum fühlt sich vom Veranstaltungs-Format „relaxed Performance“ angesprochen. Wir haben weitere Barrieren abgebaut:
Dabei achten wir auch auf digitale Barrieren und haben eine Expert*innengruppe mit Behinderungserfahrungen am Start, die sich und uns durch die Arbeit empowert und weiterbildet.
Daraus resultiert eine Zukunftsperspektive für das Format der relaxed Performance im franz.K und weitere Schritte in Richtung barrierefreies Kulturerleben und Kulturgestalten werden aufgezeigt.

 

Bitte beschreiben Sie, aus welchen Einrichtungen und Kontexten die »Weiterkommen!«-Teammitglieder kommen.

Unser Team kommt aus unterschiedlichen Einrichtungen und Kontexten.

• Andreas Roth, Geschäftsführung Soziokulturelles Zentrum franz.K seit 2008

• Markus Christ, Kulturreferent KLICK Kulturbüro seit Oktober 2020, Festival Kultur vom Rande seit 2017

• Leoni Wodetzky, Kulturreferentin KLICK Kulturbüro seit März 2021

 

Wieso widmen Sie sich in dieser Teamkonstellation Ihrem Vorhaben?

Das KLICK Kulturbüro hat sich zum Ziel gesetzt Kultur für alle zugänglich zu machen. Dafür brauchen wir starke Partnerschaften. Das franz. K als Veranstaltungsort hat bereits Erfahrung in Sachen barrierearme Zugänge. Des weiteren besteht eine langjährige Beziehung in der Zusammenarbeit bezüglich des Gedankens und der Umsetzung von Inklusion in der Kultur.
Die relaxed performance im franz.K bietet nun den idealen Rahmen, in dem wir gemeinsam ausprobieren können, wie ein Format von einem vielfältigen Publikum als ansprechend und zugänglich erfahren werden kann.

 

#Inklusion #InterneWeiterentwicklung #Multiplikator*innen

 

Kulturzentrum franz.K e. V., Reutlingen

Kunstverein Wagenhalle - Kultur teilen und gemeinsam Weiterkommen!

Was soll am Ende des Förderzeitraums idealerweise entstehen?

Wir wollen ein Grundlagenkonzept der kulturellen Teilhabe für den Kunstverein Wagenhalle entwickeln. Dafür nutzen wir zum einen die persönlichen Erfahrungen, Impulse und Potenziale der Künstler*innen und Kulturschaffenden vor Ort. Zum anderen sollen in Brückentreffen mit Akteur*innen im Nordbahnhofviertel, wie auch Einrichtungen der Kulturellen Bildung aus dem Raum Stuttgart externe Anregungen gesetzt und praktisches Wissen vermittelt werden. Perspektivisch soll damit der Grundstein für eine lebendige und inklusive Kultur im Nordbahnhofviertel gesetzt werden.

 

Bitte beschreiben Sie, aus welchen Einrichtungen und Kontexten die »Weiterkommen!«-Teammitglieder kommen.

Unser Team kommt aus unterschiedlichen Einrichtungen und Kontexten.

Das Team setzt sich aus Sylvia Winkler, Clair Bötschi und Kristina Michaelis zusammen, die auf unterschiedlichste Art und Weise mit dem Kunstverein Wagenhalle verbunden sind und ebenso unterschiedliche Kompetenzen mitbringen. Sylvia Winkler ist die zweite Vorsitzende des KVWH und seit über 25 Jahren als freischaffende Künstlerin mit Interventionen im urbanen Raum tätig. Clair Bötschi ist Künstler und arbeitet freiberuflich u.a. als künstlerische Produktionsleitung für den KVWH, wie auch weitere (Kultur-)Einrichtungen und Kunstproduktionen im Raum Stuttgart. Kristina Michaelis ist nicht nur für die Kunstkoordination und Öffentlichkeitsarbeit des KVWH zuständig, sondern arbeitet auch für das Kunstbüro der Kunststiftung BW in der Professionalisierung und des Empowerments bildender Künstler*innen.

 

Wieso widmen Sie sich in dieser Teamkonstellation Ihrem Vorhaben?

Der Kunstverein Wagenhalle ist ein Kunst- und Kulturproduktionsort mit Kulturschaffenden und Künstler*innen aus verschiedenen Sparten. Diese interdisziplinären Perspektiven und Potenziale sollen sich in der Konstellation des Teams wiederfinden, als auch die Entschlossenheit für das Thema der Kulturellen Teilhabe im gesamten Verein widerspiegeln.
Die einzelnen Teammitglieder müssen ebenso auf verschiedenen Ebenen handlungs- und beschlussfähig sein, damit ein Grundlagenkonzept gemeinsam erstellt und anschließend öffentlichkeitswirksam präsentiert werden kann.

 

#InterneWeiterbildung #NeueVermittlungsformate #Multiplikator*innen

 

Kunstverein Wagenhalle e. V., Stuttgart

Rosgartenmuseum - Manchmal muss man einfach fragen! Kultur bild(en)

Was soll am Ende des Förderzeitraums idealerweise entstehen?

Gemeinsam mit Akteur*innen der Kulturellen Bildung, Künstler*innen, Lehrkräften, Schüler*innen, Erzieher*innen und sonstigen Interessierten soll 2022 ein innovatives, nachhaltiges, partizipatives und barrierefreies und vor allem freudemachendes Fortbildungskonzept in Kultureller Bildungsarbeit und Vermittlung entwickelt und ausprobiert werden. Auf dem Weg dahin entstehen Podcasts zum Thema Kulturelle Bildung mit Fragen zu Neuem Lernen, zu einer wertvollen Arbeit, zu Vernetzung und Teilhabe.
Die Ergebnisse aus diesen Gesprächen sind Basis des Qualifizierungskonzeptes „Manchmal muss man einfach fragen! Kultur bild(en)“.

 

Bitte beschreiben Sie, aus welchen Einrichtungen und Kontexten die »Weiterkommen!«-Teammitglieder kommen.

Unser Team kommt aus unterschiedlichen Einrichtungen und Kontexten.

• Ines Stadie leitet die Museumspädagogik des Rosgartenmuseums und initiiert diverse Kooperationsprojekte und Vermittlungsaktivitäten.

• Anna Martinez Rodriguez ist Kuratorin des Ausstellungsortes Turm zur Katz, der zeitgenössische Ausstellungskultur und angewandte Kunst präsentiert. Der Turm zur Katz ist an das Kulturamt angedockt.

• Angelika Braumann verantwortet den Bereich Kulturelle Bildung im Kulturamt mit dem Fokus auf Förderung von Kulturellen Bildungsmaßnahmen und der Sicherung von Strukturen und der Bildung von Netzwerken.

Alle Einrichtungen befinden sich in Konstanz.

 

Wieso widmen Sie sich in dieser Teamkonstellation Ihrem Vorhaben?

Wie stärken und qualifizieren wir unsere MultiplikatorInnen in der Kulturellen Bildung, um kulturelle Bildungsprojekte in und mit ihren eigenen Institutionen umzusetzen und ein stabiles Netzwerk „Kultur bild(en)“ aufzubauen? Wir legen den Fokus auf die Arbeit der Museumspädagogik und auf die Vermittlungsarbeit in der Bildenden und Angewandten Kunst, werden aber spielerisch, interdisziplinär und spartenübergreifend genauso mit medien-, theater-, tanz- und musikpädagogischen Methoden sowie mit dem öffentlichen Raum arbeiten. Wir beschäftigen uns in unterschiedlichen gemeinsamen Projektkonstellationen seit 2019 mit dem Thema „Audience Development“, verstärkt seit 2021. Gemeinsame Projekte waren ein fast zweijähriges Ausstellungsprojekt mit Kindern als KuratorInnen, das wir sowohl analog als auch digital umgesetzt haben, und verschiedene andere Projekte wie Kinderakademie, Schreibwettbewerb, Kunstentdecker*innen.

 

#NeueVermittlungsformate #Multiplikator*innen #KinderUndJugendbeteiligung

 

Rosgartenmuseum, Konstanz

Sandtogether e. V. - Sand in Bewegung

Was soll am Ende des Förderzeitraums idealerweise entstehen?
Die Definition einer Zukunftsvision für den Verein. Der Prozess ist ergebnisoffen. Die Gemeinschaft und die Interaktion im Verein wird erneuert und gestärkt. Bei den Seminaren entstehen neue Ideen und Kontakte, neue Kooperationen und Impulse für nachhaltige Strukturen. Eine stärkere Teilhabe und Mitgestaltung im Verein soll uns für einen weiten Bereich der Gesellschaft öffnen sowie mögliche strukturelle Änderungen bewirken.

 

Bitte beschreiben Sie, aus welchen Einrichtungen und Kontexten die »Weiterkommen!«-Teammitglieder kommen.

Wir kommen aus derselben Einrichtung aber aus unterschiedlichen Abteilungen.

Alle im Team sind aktive Mitglieder im Verein. Zwei davon sind Gründungsmitglieder, alle drei sind in verschiedenen Aufgabenfelder tätig. Christian Kaiser ist unser künstlerischer Leiter und Motor bei der Umsetzung von kreativen Projekten. Susanne Bundschuh übernimmt den Anteil an Organisation und kaufmännischen Aufgaben, der in unserem gemeinnützigen Verein nötig ist. Verena Glass ist DJ/Musikerin, Studentin Marketing und Management und Bindeglied zu den Sozialen Medien.

 

Wieso widmen Sie sich in dieser Teamkonstellation Ihrem Vorhaben?
Die drei Teammitglieder bilden die verschieden Aufgaben, Bereiche und Perspektiven sowie die Alters- und Interessenstruktur im Verein Sandtogether mit dem Kulturbetrieb-Zappa gut ab. Die Fragestellungen und die Impulse aus den Seminaren und Workshops verbinden sich zu einem Prozess der idealerweise direkt und konkret in die zukünftige Praxis umgesetzt werden kann.

 

#InterneWeiterentwicklung

 

Sandtogether e. V., Schwäbisch Gmünd

Stadtbibliothek Ludwigsburg - Konzeption und Neugestaltung der Schul- und Stadtteilbibliothek im Bildungszentrum WEST/LB

Was soll am Ende des Förderzeitraums idealerweise entstehen?

Geplant ist der Neubau des Schulzentrums im Bildungszentrum West schon seit einigen Jahren, jetzt wollen wir unter Einbeziehung der Nutzer*innen die Schul- und Zweigstellenbibliothek als Begegnungsort konkretisieren. Es geht darum einen Begegnungsort zu schaffen, der für alle Nutzer* innen gleichermaßen als Wohlfühlort dienen kann. Eine Konzeption und Neugestaltung der Schul- und Stadtteilbibliothek als kultureller Begegnungsort durch verschiedene niederschwellige Bürgerbeteiligungsmethoden.

 

Bitte beschreiben Sie, aus welchen Einrichtungen und Kontexten die »Weiterkommen!«-Teammitglieder kommen.

Unser Team kommt aus unterschiedlichen Einrichtungen und Kontexten.

Jugendförderung, Bibliothek, Schule, Jugendgemeinderat, Studium, Betreuung, Stadtteilbeauftragte, Design Thinking.

 

Wieso widmen Sie sich in dieser Teamkonstellation Ihrem Vorhaben?

Um möglichst viele Perspektiven, Altersklassen, Berufsformen, Partizipator*innen im Entwicklungsprozess dabei zu haben.

 

#InterneWeiterentwicklung #Bürger*innenbeteiligung #Multiplikator*innen

 

Stadtbibliothek Ludwigsburg, Ludwigsburg

StadtPalais - Museum für Stuttgart- Stuttgart unter 21

Was soll am Ende des Förderzeitraums idealerweise entstehen?

Mit unserem Projekt möchten wir zahlreiche Jugendliche und junge Erwachsene zur Selbstreflexion und zur Auseinandersetzung mit den ihnen gesellschaftlich zugemuteten städtischen Lebensbedingungen einladen. Junge Menschen können, sollen und dürfen sich mit den eigenen Vorstellungen des Stuttgart von heute und morgen auseinandersetzen und diese Vorstellungen künstlerisch ausdrücken.
Im zweiten Schritt geben wir diesen jungen Vorstellungen von Stuttgart eine öffentlichkeitswirksame Plattform. Die Künstlerin Doris Graf übersetzt die künstlerischen Ergebnisse nach dem Prinzip ihrer weltweit erprobten CityX Kunstprojekte in Piktogramme. Letztere werden gemeinsam mit den künstlerischen Arbeiten der jungen Menschen im öffentlich zugänglichen und stark frequentierten Museumsgarten des StadtPalais – Museum für Stuttgart präsentiert. Gestaltung, Anordnung, Redaktion usw. entstehen in Zusammenarbeit mit einem aus den teilnehmenden Jugendlichen gebildeten Kuratorenteam.

 

Bitte beschreiben Sie, aus welchen Einrichtungen und Kontexten die »Weiterkommen!«-Teammitglieder kommen.

Unser Team kommt aus unterschiedlichen Einrichtungen und Kontexten.

• Doris Graf, Freie Künstlerin, Stuttgart-Fellbach

• N.N. – Team jugendlicher Co-Kurator*innen aus Stuttgart (Team ist aktuell im Aufbau)

• Dr. Torben Giese, Projektleiter und Direktor des StadtPalais – Museum für Stuttgart

• Silvia Gebel, Projektkoordination und Leitung Bildung und Vermittlung im StadtPalais – Museum für Stuttgart

 

Wieso widmen Sie sich in dieser Teamkonstellation Ihrem Vorhaben?

Wir setzten uns im Rahmen des Projekts mittels Schulungen durch externe Expert*innen intensiv mit der Problematik des Adultismus auseinander. Durch unsere Teamkonstellation versuchen wir eine Augenhöhe zwischen jungen Stuttgarter*innen, der Künstler*in sowie den Mitarbeiter*innen des StadtPlaias – Museum für Stuttgart zu schaffen.

 

#InterneWeiterentwicklung  #Diversität #Kinder-UndJugendbeteiligung

 

StadtPalais, Stuttgart

Staufer Festspiele Göppingen - Vermittlungsarbeit braucht strategische Ausrichtung

Was soll am Ende des Förderzeitraums idealerweise entstehen?

Im Rahmen des Weiterkommen-Projekts wollen wir analysieren, wie wir unsere partizipativen Angebote speziell an die Bedürfnisse unserer Bezugsgruppen anpassen und neue Angebote schaffen können.
Die Förderung erlaubt es uns, abseits des gewohnten Arbeitsalltags die grundlegenden Fragestellungen und Schwerpunkte unserer Festspielarbeit zu hinterfragen. Wir möchten eine gemeinsame Vision schaffen und den strategischen Rahmen für alle zukünftigen Entwicklungsprozesse abstecken. Dabei werden Schwerpunkte für die Vermittlungsarbeit definiert, eine Strategie für die Zielgruppenansprache erarbeitet und das kontinuierliche Zusammenspiel mit der Göppinger Stadtentwicklung und Kulturszene sowie Kooperationspartnern weitergedacht.

 

Bitte beschreiben Sie, aus welchen Einrichtungen und Kontexten die »Weiterkommen!«-Teammitglieder kommen.

Unser Team kommt aus unterschiedlichen Einrichtungen und Kontexten.

• Benjamin Beck, Geschäftsführer der Staufer Festspiele Göppingen seit Anfang 2021, von Gründung an Teil der Festspiele. Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Eberhard Karls Universität Tübingen, Executive Master in Arts Administration an der Universität Zürich.
• Laura Klenk, Mitarbeiterin der Staufer Festspiele Göppingen im Bereich Kommunikation und Marketing seit 2020. Bachelorstudium Wirtschaftsingenieurwesen am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Master Kulturwissenschaft und Kulturmanagement an der PH Ludwigsburg.
• Theresa Kolenics, Mitarbeiterin der Staufer Festspiele Göppingen im Bereich Kommunikation und Marketing seit 2021. Bachelorstudium Theater- und Medienwissenschaften an der Universität Bochum, Master Kulturwissenschaft und Kulturmanagement an der PH Ludwigsburg.
• Dieter Ripberger, Mitglied im „Modul 33“: Ein Brainpool unabhängiger, vernetzter Partner, die individuelle Lösungsansätze für Fragestellungen der Kulturbranche entwickeln. Intendant und Geschäftsführer des Zimmertheaters Tübingen seit der Spielzeit 18/19. Studium: Philosophie, Musik und Kulturmanagement an der Universität Hildesheim.
• Alexander von Nell, Geschäftsführer des „Netzwerk Junge Ohren“ seit 2019. Das NJO unterstützt Akteur*innen und Institutionen des klassischen Musiklebens auf ihrem Weg in eine zukunftsfähige Musikkultur. Studium der Musikwissenschaft und Germanistik in Heidelberg, London und Berlin.

 

Wieso widmen Sie sich in dieser Teamkonstellation Ihrem Vorhaben?

Unser Weiterkommen-Team besteht aus 3 Mitarbeiter*innen der Staufer Festspiele Göppingen aus den Bereichen Geschäftsführung und Marketing. Da wir für den gesamten Prozess jedoch zusätzlich noch externe Sichtweisen miteinbeziehen wollten, haben wir uns zwei weitere Experten zur Thematik mit ins Boot geholt, welche uns mit unterschiedlichen Perspektiven und Expertise aus der Kulturbranche unterstützen.
Alexander von Nell blickt aus der Perspektive der Kulturvermittlung auf unser Projekt. Dieter Ripberger hat als Intendant einen umfassenden Transformationsprozess des Zimmertheaters Tübingen initiiert. Gemeinsam moderieren die beiden den Entwicklungsprozess, hinterfragen unsere Positionen kritisch und bringen neue Denkanstöße mit in die Diskussionen ein.

 

#NeueVermittlungsformate #Bürger*innenbeteiligung #Kinder-UndJugendbeteiligung

 

Staufer Festspiele Göppingen, Göppingen

 

Stiftung Kulturlabor - Kultur Hoch 10 in Sulz am Neckar

Was soll am Ende des Förderzeitraums idealerweise entstehen?

Idealerweise haben wir am Ende des Projekts Erkenntnisse, wie wir als Museum und entstehendes Kulturhaus neue kulturelle Angebote für einen breiteren und diverseren Kreis entwickeln können und dafür neue Kontakte in der bestehenden Struktur gewonnen. Wir haben eine Strategie für eine bessere Öffentlichkeitsarbeit entwickelt, die Bürger*innen besser mit einbezieht. Über die neuen Formate sollen zudem Bürger*innen aller Ortsteile mehr miteinander in Kontakt kommen. Dabei soll an die bestehenden Angebote angeknüpft werden und ländliche Kultur(en) gestärkt werden.

 

Bitte beschreiben Sie, aus welchen Einrichtungen und Kontexten die »Weiterkommen!«-Teammitglieder kommen.

Unser Team kommt aus unterschiedlichen Einrichtungen und Kontexten.

• Gitta Bertram, ist Kunstpädagogin und Kunsthistorikerin. Als Stiftungsvorständin setzt sie sich für eine diverse Kunst- und Kulturszene in ländlichen Räumen ein.

• Frank Börnard, kommt aus dem Bürgerengagement und arbeitet inzwischen für die Stadtverwaltung Sulz am Neckar, die großes Interesse an neuen Ansätzen zur Förderung der Kultur hat.

• Karola Kellner, unsere Moderatorin bringt als Expertin für kulturelle Teilhabe aus vielen kommunalen Projekten ihr Fachwissen in unser Projekt KULTUR10 ein.

• Richard Weinzierl, hat als ehrenamtlicher Leiter des Bauernfeind-Museum und Vorstand des Fördervereins Gustav Bauernfeind Kulturhaus Sulz am Neckar e. V. großes Interesse, dass aus dem Projekt Weiterkommen viele Personen gewonnen werden, die Mitgestalten und Mitmachen wollen.

 

Wieso widmen Sie sich in dieser Teamkonstellation Ihrem Vorhaben?
Die Moderatorin/Expertin haben wir engagiert, damit wir einen fundierten und unvoreingenommenen Blick auf unsere Stadt Sulz mit ihren zehn Teilorten bekommen.
Alle weiteren Teammitglieder vereint die Vision, gemeinsame, kooperative sowie partizipative Ansätze für das kulturelle Leben in Sulz zu fördern und mittelfristig ein Kulturhaus in Sulz mit Leben zu erfüllen.

 

#InterneWeiterentwicklung #LändlicheRäume #KinderUndJugendbeteiligung

 

Stiftung KULTURLABOR, Sulz am Neckar

TheaterPädagogikZentrum BW e. V. - INS OFFENE

Was soll am Ende des Förderzeitraums idealerweise entstehen?
Ziel ist es, zusammen mit unserem Kooperationspartner, dem Reutlinger HAUS DER KULTUREN, neue Angebote und Formate zu entwickeln. In Phase 1 haben wir drei verschiedene interaktive theaterpädagogische Angebote erarbeitet, sie intern ausprobiert, dann in einer Gruppe und als nächsten Schritt in der Öffentlichkeit im Rahmen eines Festivals. Momentan arbeiten wir an der Konkretisierung von Phase 2, in der die Angebote weiter ausgebaut und verstetigt werden sollen.

 

Bitte beschreiben Sie, aus welchen Einrichtungen und Kontexten die »Weiterkommen!«-Teammitglieder kommen.

Unser Team kommt aus unterschiedlichen Einrichtungen und Kontexten.

Die Teilnehmer*innen sind Theaterpädagog*innen und stammen aus dem Vorstands- und Dozent*innenpool des TheaterPädagogikZentrum BW. Eine Kollegin arbeitet in der Schule: Sie ist Lehrerin mit den Fächern Theater und bildende Kunst, aber auch als Kunstvermittlerin und im Vorstand am TPZ tätig.
Die 1. Vorsitzende des neu gegründeten HAUS DER KULTUREN ist Teil des Teams und Kooperationspartnerin. Es gilt mit ihr zusammen sinnvolle neue Angebote zu kreieren, die sich (auch) an die 16 internationalen, interkulturelle Gründungsmitglieder richten und deren Interessen und Bedarfe berücksichtigen.

 

Wieso widmen Sie sich in dieser Teamkonstellation Ihrem Vorhaben?
Es gibt schon gute Kooperationen an anderer Stelle und viele Erfahrung mit gemeinsamen Projekten vom TPZ etwa mit dem Bildungssystem- und Integrationsverein Dialog e. V. und BiM (Bildungszentrum in Migrant*innenhand).
Diese Arbeit sollte weiter betrieben und breiter aufgestellt werden und auch das TPZ für neue Besucher*innenkreise öffnen und attraktiv machen – vor allem über den gewohnten Tellerrand hinaus zu neuen Experimenten, Vermittlungsformen und Themen bringen. Entstanden sind das Projekt ARE YOU FREE? und MIT HAND UND FUSS sowie eine internationale Tischrunde ERZÄHLEN & ESSEN ist im Aufbau.

 

#InterneWeiterentwicklung #NeueVermittungsformate #Diversität

 

TheaterPädagogikZentrum BW e. V., Reutlingen

Theater Reutlingen Die Tonne - Midlife Catharsis

Was soll am Ende des Förderzeitraums idealerweise entstehen?

Wir möchten uns mit dem Thema Audience Development auseinandersetzen und unter diesem Aspekt untersuchen, welche Zielgruppen nicht erreicht werden und wie mögliche Barrieren abgebaut werden könnten, die den Weg ins Theater und zu Angeboten des Theaters verhindern und die mutmaßlich durch die Pandemie zusätzlich verschärft werden. Entwicklung neuer Vermittlungsformate und Kooperationen. Schwerpunktmäßig mit Blick auf die Altersgruppe 20 bis 40, darunter insbesondere Menschen, die auf Grund von ökonomischen, sozialen oder kulturellen Kontexten bisher selten oder nie im Theater waren. Dazu gehört auch die Schaffung neuer Partner*innenschaften, die Zugänge ermöglichen, die das Theater alleine nicht schaffen kann.

 

Bitte beschreiben Sie, aus welchen Einrichtungen und Kontexten die »Weiterkommen!«-Teammitglieder kommen.

Wir kommen aus derselben Einrichtung aber aus unterschiedlichen Abteilungen.

Das Team setzt sich aus administrativen und künstlerischen Abteilungen zusammen. An den Workshops nehmen Intendanz, Dramaturgie, Disposition und Assistenz teil.

 

Wieso widmen Sie sich in dieser Teamkonstellation Ihrem Vorhaben?

Die Teammitglieder sind diejenigen, die später auch die entsprechenden Projekte inhaltlich und organisatorisch umsetzten werden. Auf dem Weg sollen aber auch andere Beschäftigte des Theaters von der Assistenz bis hin zur Theaterleitung eingebunden sein und sich einbringen dürfen.

 

#NeueVermittlungsformate #Multiplikator*innen #Diversität

 

Theater Reutlingen Die Tonne gGmbH, Reutlingen

Theater Tempus fugit e. V. - Theater für Alle - Inklusive Vermittlungsformate erproben

Was soll am Ende des Förderzeitraums idealerweise entstehen?

Tempus fugit arbeitet im Projekt schwerpunktmäßig prozessorientiert mit Menschen mit Assistenzbedarf (geistig, körperlich, seelisch). Es sollen gemeinsam Möglichkeiten gefunden werden, wie unabhängig vom System Schule (oder andere Einrichtungen) diese Zielgruppe selbständig ihren Weg in das Theater finden, im Sinne eines gezielten Audience Developments.

 

Bitte beschreiben Sie, aus welchen Einrichtungen und Kontexten die »Weiterkommen!«-Teammitglieder kommen.

Unser Team kommt aus unterschiedlichen Einrichtungen und Kontexten.

• Theater Tempus fugit e. V. aus Lörrach
• Kollektiv hyper_real, Hamburg, systemische Prozessberatung mit Schwerpunkt Diversität Inklusion
• Auszubildende aus den Bereichen Heilerziehungspflege, Heilerziehungsassistenz
• Zusammenarbeit mit Förderschulen (SBBZ: Sozialpäd. Bildungseinrichtungen)

 

Wieso widmen Sie sich in dieser Teamkonstellation Ihrem Vorhaben?

Die Team Konstellation ergibt sich als notwendige Konsequenz der Gesamtentwicklung des Theaters Tempus fugit als offenes Haus und Theater für Alle, auch in Bezug auf Barrierefreiheit und Teilhabe.

 

#Inklusion #NeueVermittlungsformate #Diversität

 

Theater Tempus fugit e. V., Lörrach

Villa Merkel, Galerie der Stadt Esslingen - Interkultureller Stadtacker für Vielfalt und Kunst

Was soll am Ende des Förderzeitraums idealerweise entstehen?

Idealerweise entsteht im Förderzeitraum ein Garten, der partizipativ geführt wird. Der Garten soll sich als eine Plattform für Austausch über Saatgut, das Gärtnern und die alten Sorten entwickelt haben und wir haben damit ein diverses Publikum angesprochen. Im Park entstand eine botanische Rank-Skulptur, bestehend aus einer Konstruktion an der Kürbisse und andere Pflanzen ranken, die den Merkelpark mit einem neuen Blick belebt und durch Interaktionen neuen Zugang ermöglicht. Genauso wird das Gärtnerhaus und das daran anschließende Gewächshaus durch unser Projekt neu belebt und der Merkelpark wird zu einem Ort zum Verweilen, sich zu Treffen und zum Lernen.

 

Bitte beschreiben Sie, aus welchen Einrichtungen und Kontexten die »Weiterkommen!«-Teammitglieder kommen.

Unser Team kommt aus unterschiedlichen Einrichtungen und Kontexten.

• Laura Becker, kuratorische Volontärin der Villa Merkel, studierte Bildende Kunst an der Staatl. Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart und Kulturmanagement an der PH Ludwigsburg. In ihrer Diplomarbeit (2020-21) beschäftigte sie sich mit der Analogie zwischen dem Gärtnern und dem Zeichnen.

Johanna Knoop, Kunstvermittlerin und Beauftragte für Kulturelle Teilhabe in der Villa Merkel, studierte Kunstgeschichte und Kunst-Medien-Kulturelle Bildung an der Universität Frankfurt. Der non-hierarchische Austausch von Wissen und Kompetenzen, Gemeinschaft stiftende Räume sowie Barrierearmut stehen im Zentrum ihrer Arbeit.

Leone Contini lebt in der Toskana, studierte Philosophie und Kulturanthropologie an der Universität Siena. Seine Forschung liegt an der Schnittstelle zwischen kreativer Praxis und Ethnographie. Er konzentriert sich auf interkulturelle Konflikte, Migrationen und Diasporen und wie diese Phänomene den anthropologischen Kontext und die botanische Landschaft beeinflussen.

 

Wieso widmen Sie sich in dieser Teamkonstellation Ihrem Vorhaben?
Uns drei beschäftigen schon unterschiedlich lange die gleichen Fragen:
Wie können wir Lust auf die Vielfalt von (alten) Nutzpflanzensorten machen, deren Erhalt durch Kultivierung sichern und nachhaltige, innovative sowie tradierte Anbauarten vor dem Hintergrund der Klimakrise nutzen?
Welchen Beitrag kann die Kunst dazu leisten?
Wie können wir mittels Garten und Kunst einen Raum für interkulturellen Austausch schaffen und Partizipation ermöglichen?

Die Synergien, die durch unsere unterschiedlichen Herangehensweisen an die Thematik entstehen, sind nicht nur für uns, sondern auch für Mit-Gärtner*innen besonders spannend und umfassend. Wir genießen den Austausch unter uns aber auch mit den Teilnehmer*innen und den teilnehmenden Akteur*innen sehr und es entstehen durch unsere diversen Expertisen immer spannende Gespräche, reger Austausch und anhaltende Diskussionen.

 

#Inklusion #NeueVermittlungsformate #Bürger*innenbeteiligung

 

Villa Merkel, Galerie der Stadt Esslingen, Esslingen

Weitere Portraits folgen.

Das Zentrum für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg (ZfKT) wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg finanziert und vom Landesmuseum Württemberg organisatorisch unterstützt.

Zu sehen ist das Logo des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (kurz MWK).
Zu sehen ist das Logo des Landesmuseum Württemberg (kurz LMW).