Förderprogramm »Weiterkommen!«

Die Jury

Zu sehen ist ein Portrait von Breshkai Ferhad.

Über Breschkai Ferhad

Breschkai Ferhad ist Kulturmanagerin und arbeitet seit vielen Jahren im Themenfeld Integration sowie Demokratie und Toleranzförderung besonders im Sport. Sie hat die Neuen Deutschen Organisationen aufgebaut und war Leiterin der Koordinierungsstelle. Beim Bundesverband der Netzwerke von Migrantenorganisationen war sie stellv. Bundesgeschäftsführerin. Sie ist Gründerin und Vorstand von gesellschaftgestalten e. V. – Forum Diversität und Gesellschaftspolitik (sowie Mitglied im bundesweiten Ratschlag Kulturelle Vielfalt). Breschkai Ferhad lebt in Berlin.

Zu sehen ist ein Portrait von Kitty von korff.

Über Kitty von Korff

Nach dem Studium Kommunikationsdesign und Illustration mit Schwerpunkt freier Malerei an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg war Kitty v. Korff von 2004 bis 2011 freischaffend tätig, u. a. für die Kulturvermittlung am Museum Villa Stuck in München. Seit elf Jahren ist sie nun in der Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung am Kulturreferat der Landeshauptstadt München angestellt. Zu ihren zentralen Aufgaben gehört die Beratung, Fördervergabe und Vernetzung im Feld der Kulturellen Bildung. So hat Kitty v. Korff am Aufbau und an der Weiterentwicklung von Förderinstrumenten, insbesondere im Bereich der Darstellenden Kunst in der Kulturellen Bildung mitgewirkt. Zu weiteren Aufgaben gehört die Förderung der Qualitätsentwicklung der Szene, die Sichtbarmachung der Programme und Projekte sowie die strategische ressortübergreifende Zusammenarbeit von Kultur, Bildung und Sozialem.

Was verstehen Sie unter Kultureller Teilhabe?

„Kulturelle Teilhabe ist die Ebnung eines Weges, der sowohl Zugang zur eigenen Kreativität als auch das Miterleben von Kunst und Kultur ermöglicht – für alle, ein Leben lang.“

Zu sehen ist ein Portrait von Sarah Kuschel.

Über Sarah Kuschel

Sarah Kuschel studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis mit dem künstlerischen Hauptfach Bildende Kunst an der Universität Hildesheim und der Yrkeshögskolan Nykarleby (Finnland). Seit 2018 leitet sie den Programmbereich Bildende Kunst an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel und wirkt in verschiedenen Gremien und Kommissionen mit.

Was verstehen Sie unter Kultureller Teilhabe?

„Kulturelle Teilhabe bedeutet mehr als nur dabei zu sein und ist eng mit eigenen Gestaltungsmöglichkeiten, der Erfahrung von Anerkennung und Sichtbarwerden verbunden. Wenn wir kulturelle Teilhabe nicht nur als ein aktuell populäres Schlagwort verwenden, sondern sie als ein Ziel Kultureller Bildung ernst meinen, sind wir immer wieder neu herausgefordert sie zu ermöglichen.“

Zu sehen ist ein Portrait von Shahab Sangestan.

Über Shahab Sangestan

Shahab Sangestan M. A. (47) studierte in Saarbrücken und Tübingen Kunstgeschichte, Philosophie und Klassische Archäologie. Nach dem Studium begann er 2006 seine museale Laufbahn als wissenschaftlicher Volontär bei den Kunstsammlungen und Museen Augsburg, wo er ab 2008 als Kurator für kunsthistorische Ausstellung des 19. und des 20. Jahrhunderts tätig war. Ab 2015 nahm er seine Beratungstätigkeit als Referent der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern für die Kunst- und Kulturhistorischen Museen auf. Seit Februar 2021 ist er der Leiter der Landesstelle für Museumsbetreuung Baden-Württemberg.

Zu sehen ist ein Portrait von René Schuh.

Über René Schuh

René Schuh leitete als Direktor über 15 Jahre die Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen bis Herbst 2021. Zuvor war er dort als Stellv. Direktor und Dozent tätig und hatte Lehraufträge an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim sowie der Universität Mannheim inne. Er ist Mitglied zahlreicher Gremien u. a. im Bundesfachausschuss Bildung des Deutschen Musikrates, Vorsitzender des Künstlerischen Beirats der Musikkultur Rheinsberg und des Beirats des Deutschen Auswahlorchesterwettbewerbs. Er wirkt in verschiedenen Jurys von Förderprogrammen im Bereich der kulturellen Bildung und der Kinder- und Jugendförderung mit. Der studierte Schulmusiker und Germanist setzt sich an vielen Orten für die kulturelle Kinder- und Jugendbildung ein und ist selbst ausübender Musiker.

Was verstehen Sie unter Kultureller Teilhabe?

„Kulturelle Teilhabe halte ich für einen gewichtigen Baustein von Chancengerechtigkeit insbesondere für benachteiligte Kinder und Jugendliche, damit ihnen wertvolle persönliche Entwicklungsmöglichkeiten offenstehen und sie damit die Zukunft unserer Gesellschaft mitgestalten können.“

Zu sehen ist ein Portrait von André Uelner.

Über André Uelner

André Uelner studierte klassischen Gesang und arbeitete ab 1994 als Sänger und Chorleiter. Diverse Stadt- und Staatstheater, Festspiel- und Tourneeerfahrung folgen. Seit 2000 erste Berührungspunkte mit systemischer Arbeit. 2007 ließ er sich zum Theaterpädagogen ausbilden und begann, (Musik-)Theaterprojekte jeglicher Größenordnung sowie inhaltlicher Aufstellung mit Menschen diversen Hintergrundes zu begleiten. Liefen die Tätigkeitsfelder Gesang und (Musik-)Theaterpädagogik anfangs noch parallel, verschmolzen sie zunehmend zu einem prozessorientierten musik-theaterpädagogischen Handeln. Nach einer Station als Leiter des Education Programms am Festspielhaus Baden-Baden war er stellvertretender Schuleiter an der Theaterpädagogischen Akademie der Theaterwerkstatt Heidelberg. Seit Juni 2019 ist er Agent für Diversitätsentwicklung an der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen am Rhein. André Uelner lebt mit seiner Familie in Mannheim-Seckenheim.

Was verstehen Sie unter Kultureller Teilhabe?

„Grundlage für eine wahre kulturelle Teilhabe wäre für mich eine respektvolle und sensible Gesellschaft, in der alle ihre Identität sowie ihren Zugang zu Kunst und Kultur frei von Restriktionen und unabhängig von persönlichen, sozialen oder kulturellen Eigenschaften oder deren Zuschreibungen ausleben können und darin die Möglichkeit haben, ein gemeinsames kulturelles Erbe wahrnehmen, pflegen sowie neu dazu beitragen zu können.“

Das Zentrum für Kulturelle Teilhabe Baden-Württemberg (ZfKT) wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg finanziert und vom Landesmuseum Württemberg organisatorisch unterstützt.

Zu sehen ist das Logo des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst (kurz MWK).
Zu sehen ist das Logo des Landesmuseum Württemberg (kurz LMW).